
Routenplanung
Google Maps nimmt nicht den kürzesten Weg – das ist der Grund
27.01.2026 – 07:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Google Maps schlägt nicht immer die kürzeste Strecke vor. Warum ist das so? Hier gibt’s die Antwort.
Google Maps ist ein beliebter Begleiter im Straßenverkehr, doch manchmal führt die App über scheinbar unnötige Umwege. Das hat technische und praktische Gründe. Dieser Artikel erklärt, warum Google Maps längere Routen vorschlagen kann und wann man besser selbst die Route auswählt.
Google Maps berücksichtigt bei der Routenplanung nicht nur die Distanz, sondern viele weitere Faktoren, wie den erwarteten Verkehr, Straßentypen und historische Daten. Diese Werte nutzt die App, um die Gesamtfahrzeit zu minimieren. Deshalb schlägt sie nicht unbedingt den kürzesten Weg mit Blick auf die Kilometer vor, sondern den kürzesten Weg mit Blick auf die Fahrtzeit.
Ein häufiger Grund für Umwege sind Verkehrsdaten. Google Maps nutzt Echtzeitinformationen und historische Muster, um Staus und Verzögerungen vorherzusagen. Selbst wenn eine direkte Strecke kürzer ist, kann sie bei hohem Verkehrsaufkommen länger dauern.
Manchmal vermeidet Google Maps zudem enge Gassen, unbefestigte Straßen oder Abschnitte mit vielen Stopps, selbst wenn diese Strecke kürzer wäre. Die App versucht dann, eine ruhige und sichere Fahrt zu gewährleisten.
Darüber hinaus bietet Google Maps eine Option für kraftstoffeffiziente Routen. Diese bevorzugt bewusst längere Strecken mit gleichmäßigem Verkehr, um den Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß zu senken. Die Funktion kann zu längeren Fahrzeiten führen, belastet allerdings die Umwelt weniger.
In den Einstellungen lassen sich Präferenzen wie „Autobahnen vermeiden“ oder „kraftstoffsparende Routen bevorzugen“ ändern. Wer die schnellste Route haben möchte, kann diese Optionen ausschalten. Zuweilen kann es sich zudem lohnen, eine von Google Maps abweichende Route zu wählen:
Anstatt auf Google Maps zu vertrauen, ist es in diesen Situationen oft schneller oder entspannter, selbst die Route auszuwählen.