Am letzten Loch
Golfprofi trifft Kormoran – das hat Konsequenzen
19.03.2026 – 00:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Der österreichische Golfer Sepp Straka hatte in Florida Pech. Am letzten Loch wartete eine Überraschung auf ihn.
Er war fast schon mit seiner Runde zu Ende, dann traf der österreichische Golfprofi Sepp Straka bei der Players Championship im amerikanischen Ponte Vedra Beach einen Vogel.
Der Österreicher hatte mit Birdies immer wieder Rückstände aufholen können, war zeitweise sogar Dritter. Im Golf bezeichnet ein Birdie ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit einem Schlag weniger als dem vorgegebenen Par gespielt wird.
Am letzten Loch aber passierte ihm ein „Birdie“ ganz anderer Art. Er schlug aus dem Pinienwald auf der Anlage in Florida den Ball in Richtung Wasser – und traf ausgerechnet einen Kormoran, der gerade mit zwei anderen Vögeln am Ufer stand. Fast hätte der Vogel ihm noch helfen können, doch der Ball prallte am Körper des Tieres ab und landete statt im Gras im Wasser.
Das Tier flatterte erschrocken weg. Wegen des Wasserballs gab es einen Strafschlag. Der Profi fiel damit auf den achten Platz zurück – was ihn wohl knapp 500.000 Dollar Preisgeld kostete. Der Österreicher hatte zum Abschluss eine 71er-Runde mit 280 Schlägen (acht unter Par) gespielt und das Turnier auf Platz acht beendet.
„Ich habe leider ein paar kurze Putts verpasst und zwei Doppel auf den zweiten Neun, aber sonst bin ich eigentlich ziemlich zufrieden“, meinte Straka nach dem Spiel. Auch ohne Podiumsplatz geht der Profi nicht leer aus. Für den achten Platz gab es immerhin noch 731.250 Dollar Preisgeld, berichtet die österreichische „Die Presse“.
Sepp Straka ist ein österreichischer Profigolfer, der auf der US-amerikanischen PGA Tour spielt. Er wurde 1993 in Wien geboren und wuchs teilweise in den USA auf. Er gehört aktuell zu den Top 20 der offiziellen Golf-Weltrangliste. Straka feierte in seiner Karriere mehrere Turniersiege auf der PGA Tour, darunter ein Erfolg bei einem FedExCup-Playoff-Turnier.
