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Glatzel kritisiert HSV: „Maximal frustrierend“

Aktualisiert am 18.03.2026 – 15:10 UhrLesedauer: 4 Min.

Robert Glatzel: Der HSV-Stürmer äußert deutliche Kritik an seiner Situation. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.

Beim Hamburger SV sorgt die Reservistenrolle von Angreifer Robert Glatzel für Unmut – auch beim Spieler selbst. Der 32-Jährige äußerte deutliche Kritik an seiner aktuellen Situation und zeigte sich vor allem über seine ausbleibenden Einsatzzeiten irritiert. „Das ist maximal frustrierend“, sagte Glatzel der „Hamburger Morgenpost“.

Trotz seiner Rückkehr nach Verletzungspause im Januar kam er zuletzt in vier Spielen überhaupt nicht zum Einsatz – und das, obwohl die Offensive der Hamburger schwächelte. Insgesamt stand Glatzel in dieser Saison bislang in 16 Pflichtspielen auf dem Platz.

Besonders unverständlich ist für ihn die Entscheidung von Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive zuletzt auf andere Spielertypen setzte. „Dass ich jetzt gar nicht mehr gespielt habe, ist für mich allerdings nicht verständlich“, erklärte Glatzel weiter. Zwar habe er intern eine Begründung erhalten, wolle diese aber nicht öffentlich machen.

Gleichzeitig deutete er an, dass seine Zukunft beim HSV offen ist: Eine ähnliche Situation wolle er „auf keinen Fall noch mal erleben“. Unabhängig davon betonte der Stürmer, dass für ihn der Klassenerhalt des HSV oberste Priorität habe.

Aufstiegsheld Davie Selke blickt trotz seines schnellen Abschieds positiv auf seine Zeit beim Hamburger SV zurück. „Es klingt für Außenstehende vielleicht aufgesetzt, weil ich schon einige Clubs hatte und nur ein Jahr in Hamburg war, aber ich sage ganz klar: Der HSV war meine bisher schönste Zeit“, sagte der 31-Jährige in einem Interview. Er verspüre große Dankbarkeit für seine Zeit beim Traditionsverein, berichtete der „Kicker“.

Selke war vor der Saison 2024/2025 vom 1. FC Köln nach Hamburg gewechselt und avancierte mit 22 Treffern zum entscheidenden Faktor beim Aufstieg des HSV in die Bundesliga nach sieben Jahren Zweitklassigkeit. Trotz seines anschließenden Abgangs zum türkischen Erstligisten Basaksehir hegt der Stürmer keinen Groll. „Die HSV-Fans werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Hamburg war perfekt“, sagte Selke laut „Kicker“.

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