Trainer erklärt Umstände
Gladbach-Supertalent: „Muss auch hin und wieder arbeiten“
06.03.2026 – 18:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Fokus von Gladbachs 17-jährigem Supertalent Wael Mohya gilt nicht komplett dem Fußball. Trainer Eugen Polanski zieht ein erstes Fazit zur Entwicklung.
Ob Wael Mohya am Freitagabend beim Auswärtsspiel gegen den FC Bayern (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) wieder in der Startelf von Borussia Mönchengladbach stehen wird, wollte Trainer Eugen Polanski nicht verraten. Voll des Lobes war er dennoch für den Jungstar, der am vergangenen Wochenende beim 1:0-Sieg über Union Berlin seinen ersten Startelfeinsatz „mit Bravour“ gemeistert habe.
Nach sieben Kurzeinsätzen durfte Mohya vergangenen Samstag 72 Minuten auf dem Feld stehen. Es war die Belohnung des Trainerteams für seine Leistungen nach seinen Einwechslungen. Zudem beeindruckte er den Trainerstab mit seiner positiven Einstellung und dass er „jeden Tag mit einem Lächeln auf den Platz kommt“, berichtete Trainer Polanski auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Dabei hätte er in den vergangenen Monaten „Dellen“ hinnehmen müssen, die in diesem Alter jedoch normal seien.
Mit Blick auf seine weitere Karriere kann sich der deutsche Jugend-Nationalspieler aktuell aber gar nicht zu einhundert Prozent auf den Profi-Fußball konzentrieren.
„Er hat schon noch ein paar Verpflichtungen. Da muss er dann nachmittags mehr oder weniger mal arbeiten. Es ist nicht so, dass der nach Hause fahren kann, sich auf die Couch legen und nur noch chillen kann“, berichtete der Coach über Mohya, der ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Dafür verteilt der Trainer auch ein Lob an seine Eltern, die ihn täglich vom Training abholen. „Er wird sehr gut begleitet vom Elternhaus, den Beratern und uns.“
Die Chancen auf weitere Einsätze von Beginn stehen für den 17-Jährigen gut. Denn nicht nur Tim Kleindienst und Nathan Ngoumou fehlen weiterhin, sondern auch Robin Haack wird mit einem Muskelfaserriss erneut länger ausfallen.
