Gil Ofarim will sich Wohnung nach Sieg im Dschungelcamp leisten

Vom Dschungel-Preisgeld

Gil Ofarim will sich Wohnung in München leisten


18.02.2026 – 10:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Gil Ofarim nach seiner Rückkehr aus Australien am Flughafen (Archivbild): Der 43-Jährige ist gebürtiger Münchner. (Quelle: Imago/BOBO)

Infolge seines Hotelskandals kann sich Gil Ofarim die Mieten in München nicht mehr leisten und zieht weg. Nun plant der frischgebackene Dschungelkönig seine Rückkehr.

Dschungelkönig Gil Ofarim möchte sich von seiner Gage und dem Preisgeld für seinen Sieg in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ eine Wohnung in München leisten. Dies erklärte der 43-Jährige in einem Interview mit Moderatorin Frauke Ludowig. Sich wieder „eine Bleibe in München“ zuzulegen, um näher bei seinen Kindern zu sein, sei das gewesen, was er sich „mehr als alles andere gewünscht habe“.

Der Sänger hatte 2021 Schlagzeilen mit einem auf Instagram veröffentlichten Video gemacht. In diesem hatte er behauptet, der Mitarbeiter eines Leipziger Hotels habe ihn antisemitisch beleidigt. Er behauptete, der Rezeptionist Markus W. habe zu ihm gesagt, er solle seine Davidstern-Kette abnehmen. Ansonsten könne er nicht einchecken. Zwei Jahre später räumte Ofarim vor Gericht ein, gelogen zu haben.

Ofarim erklärte sich bereit, eine Geldauflage in Höhe von 10.000 Euro an zwei gemeinnützige Organisationen zu bezahlen. Im Gegenzug wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt. Zudem wurde dem beschuldigten Hotelmitarbeiter 20.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Infolgedessen sowie geplatzter und ausbleibender Auftritte und Engagements konnte sich der gebürtige Münchner die Mieten in seiner Heimatstadt nicht mehr leisten. Gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau zog er daraufhin in die baden-württembergische Kleinstadt Freiberg am Neckar.

Seinen beiden Kindern aus erster Ehe, die zuvor jede zweite Woche bei ihm waren, konnte er in der Folge nicht mehr regelmäßig sehen. Diesen habe er damals versprochen, dass dieser Zustand nur für eine kurze Zeit sei, erzählte er Frauke Ludowig. „Es war jetzt ein Jahr. Jetzt kann ich das wieder ändern, worauf ich sehr stolz bin. Und meine Kinder können es kaum erwarten.“ Finanziell komme er inzwischen „zurecht“.

Für den Titel als Dschungelkönig kassierte Ofarim ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. Hinzu kommt seine Antrittsgage. Diese lag nach Informationen der „Bild“ bei mindestens 275.000 Euro. Offiziell bestätigt wurde diese Zahl aber weder von RTL noch von Ofarim selbst. Ob er nun eine Wohnung kaufen oder mieten wolle, führte er nicht aus. Ebenso, wohin er genau in München ziehen möchte. Früher lebte er unter anderem an der Leopoldstraße in Schwabing.

Auf die Frage von Frauke Ludowig, ob er den Hotel-Vorfall gerne ungeschehen machen würde, gab der Musiker eine überraschende Antwort: „Nein, das will ich nicht. So schlimm es war und so schlimm es auch ist. Ich habe dadurch viel gelernt, einen hohen Preis gezahlt.“ Auf die Nachfrage, was er genau gelernt habe, hatte er jedoch keine konkrete Antwort parat. „Es gibt viele Dinge“, sagte er lediglich.

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