Gil Ofarim bricht sein Schweigen zum Davidstern-Skandal

„Das Video ist nicht das Original“

Gil Ofarim bricht sein Schweigen über den Vorfall im Hotel


Aktualisiert am 07.02.2026 – 10:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Gil Ofarim: Der Sänger gilt aktuell als Favorit im Dschungelcamp. (Quelle: RTL)

Seit 15 Tagen sitzt Gil Ofarim im Dschungelcamp. Seit 15 Tagen wartet das TV-Publikum darauf, dass sich der Sänger zum Vorfall in Leipzig äußert. Jetzt spricht er.

2021 hatte Gil Ofarim einem Mitarbeiter in einem Leipziger Hotel vorgeworfen, ihn antisemitisch beleidigt zu haben. Im November 2023 verlas er dann in einem Gerichtsprozess eine Erklärung, in der er sich entschuldigte und zugab, dass die Vorwürfe unwahr sind. Im Dschungelcamp wurde der 43-Jährige bereits mehrfach darauf angesprochen. Doch Ofarim winkte immer ab: Wegen einer Verschwiegenheitserklärung dürfe er nicht über den angeblichen Vorfall sprechen.

Doch jetzt, nach zwei Wochen Dschungel, brach der Sänger sein Schweigen. Simone Ballack sprach ihn direkt an. „Das Gefährlichste im Dschungel sind die Menschen und nicht die Tiere. Ich habe mit dir auch noch ein paar Themen offen, die für mich als Mama schwierig sind“, sagte sie zu ihm. Sie habe Nachrichten bekommen, sie solle nicht mit so jemandem in ein Format gehen. Für sie sei das Zusammenleben mit ihm ein „Eiertanz“.

Ofarim reagierte darauf wie immer gelassen: „War ich eingebildet, arrogant oder irgendwas von den Sachen, die draußen geschrieben werden?“ Ballack verneinte, sagte aber auch: „Wenn man zwei Jahre nicht die Wahrheit sagt, ist es halt schwer, jemandem zu glauben.“ Ofarim zeigte sich einsichtig: „Okay, alles klar“, meinte er und fing dann an, zum ersten Mal im Dschungelcamp über den angeblichen Vorfall zu sprechen.

„Es wurde nachgewiesen, dass von allen Kameraaufnahmen mehrere Sekunden gefehlt haben“, erklärte Ofarim. „Es gab einen Zeugen, der in der Schlange stand, den ich nicht kenne, der mehrfach ausgesagt hat, dass er den Davidstern gesehen hat. Das Video, das im Umlauf ist, ist nicht das Original. Das Video, das der Digitalforensiker hatte, ist nicht das Original.“ Abschließend stellte er klar: „Ich bin nicht verurteilt, ich bin nicht vorbestraft. Ich bin freigesprochen. Also was?“

Aktie.
Die mobile Version verlassen