
Kritik nach Tennismatch bei Blackout
Giffey über Wegner: „Ich kann es nicht ganz nachvollziehen“
08.01.2026 – 11:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Tennismatch statt Krisenmanagement: Auch die Wirtschaftssenatorin übt Kritik an Wegners Verhalten – und spricht von „sehr irritierten Reaktionen“.
Ein großer Stromausfall hat den Südwesten Berlins getroffen. Rund 100.000 Menschen blieben ohne Elektrizität. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner spielte während der Krise Tennis, was nun für Kritik sorgt.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey äußerte sich deutlich zu Wegners Verhalten. „Ich kann es nicht ganz nachvollziehen“, sagte die SPD-Politikerin. Sie ergänzte: „Ich erlebe aus der Bevölkerung sehr irritierte Reaktionen.“
Allerdings hatte Wegner zunächst behauptet, den ganzen Tag telefoniert zu haben. In einer Sondersitzung der CDU-Fraktion am Donnerstag erklärte er, er hätte die Öffentlichkeit früher über seine sportliche Pause informieren sollen.
Welche politischen Folgen es gebe, müsse man nun abwarten, sagte Giffey weiter. „Ich kann nur sagen, ich bin mit der Situation anders umgegangen“, fügte sie an.