
Anhalteversuche scheitern
Falschfahrer fährt 40 Kilometer über die Autobahn
Aktualisiert am 25.11.2025 – 09:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Autofahrer erleben am frühen Sonntagmorgen erschreckende Szenen: Plötzlich kommt ihnen ein Falschfahrer entgegen. Und er fährt scheinbar unbeirrbar weiter.
Ein Geisterfahrer ist in Hessen eine Strecke von 40 Kilometern über eine Autobahn in die falsche Richtung gefahren. Zum Unglück kam es nicht, die Polizei hatte jedoch Mühe, den betrunkenen Mann zu stoppen.
Wie die Beamten mitteilten, meldeten sich Autofahrer am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr beim Notruf. Der Falschfahrer war zu dem Zeitpunkt auf der A45 bei Langenselbold in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Die Polizei reagierte, doch ihr Eingreifen blieb zunächst ohne Erfolg: „Trotz mehrerer Anhalteversuche durch Streifen der Autobahnpolizei setzte der Fahrer die Fahrt mit seinem VW Sharan in Richtung Norden fort“, hieß es.
Erst in Höhe der Anschlussstelle Wölfersheim gelang es den Beamten, den Mann zu stoppen. Er hatte bis dahin rund 40 Kilometer zurückgelegt. Bei der Kontrolle des 37-Jährigen bemerkten die Beamten, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab 1,35 Promille.
Anschließend wurde dem Mann noch eine Blutprobe entnommen – gegen ihn wird jetzt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
Ein Feuerwehrsprecher sagte t-online nach dem Unfall, der Aufprall dürfte mit hoher Geschwindigkeit erfolgt sein: „Die Autos hatten massivste Beschädigungen und die beiden Personen waren massivst eingeklemmt.“ Während der Verursacher überlebte, starb der 47-Jährige noch an Ort und Stelle. Der Geisterfahrer hatte nach bisherigen Erkenntnissen Alkohol im Blut.











