Gehirnerschütterung: Symptome, Anzeichen und Behandlung

In der Regel klingt eine Gehirnerschütterung innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen ohne Folgeschäden ab. Wichtig ist, dass Sie sich ausreichend Zeit für die Genesung nehmen und nicht zu frühzeitig wieder aktiv werden. Denn eine nicht ausgeheilte oder gar unberücksichtigte Gehirnerschütterung kann das postkommotionelle Syndrom auslösen. Darunter versteht man drei bis sechs Monate anhaltende Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Reizbarkeit sowie Übelkeit. Die Behandlung erfolgt in diesem Fall durch die Einnahme von Antidepressiva, Entspannungsübungen und Physiotherapie.

Eine leichte Commotio Cerebri, wie der lateinische Begriff für Gehirnerschütterung lautet, bildet sich vollständig zurück. Dennoch sollten Sie die Schwere des Schädel-Hirn-Traumas durch einen Arzt beurteilen lassen. Die große Gefahr bei einer Gehirnerschütterung sind Hirnblutungen, die lebensgefährlich werden können. Nehmen Sie deshalb auch vermeintlich leichte Verletzungen ernst und suchen Sie einen Arzt auf.

In einem leichten Fall wird weder der Röntgenbefund noch eine CT-Untersuchung auffällig sein. Nur selten werden Untersuchungen wie beispielsweise die Messung von Hirnströmen nötig. Die betroffene Person wird häufig für 24 Stunden ärztlich überwacht, um schlimmere Verletzungen auszuschließen. Eine normale Gehirnerschütterung zieht keine Folgeschäden nach sich.

Zusätzlich kann der Arzt mit Hilfe der Glasgow-Koma-Skala bestimmen, wie schwer das Schädel-Hirn-Trauma ist. Es gibt insgesamt drei Kategorien:

Je nach Reaktion kann der Patient zwischen drei und 15 Punkte erreichen:

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