Innenverwaltung gibt Einschätzung

Eskalation in Nahost: So ist die Gefahrenlage in Berlin

01.03.2026 – 16:50 UhrLesedauer: 1 Min.

Polizei in Berlin (Symbolbild): Die Gefahrenlage in der Hauptstadt ist nach der Eskalation in Nahost laut den Behörden unverändert. (Quelle: Lilli Förter/dpa/dpa-bilder)

Erhöhte Wachsamkeit: Nach der Eskalation im Nahen Osten werden in Berlin Einsatzkräfte mobilisiert. Innenverwaltung und Polizei äußern sich.

Die Berliner Innenverwaltung hat die Gefahrenlage in der Hauptstadt trotz der jüngsten Eskalation im Nahen Osten als unverändert eingestuft. „Wir sprechen hier von einer unverändert abstrakt hohen Gefährdungslage“, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

Israel und die USA hatten am Samstagmorgen koordinierte Raketenangriffe gegen Ziele im Iran gestartet. Teheran griff im Gegenzug mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion an. Die israelische Armee teilte mit, Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet zu haben.

Die Berliner Polizei reagiert mit erhöhter Wachsamkeit. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten beobachten wir die Lage sehr genau und stehen in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden“, schrieb die Berliner Polizei am Sonntag auf X.

Für die Hauptstadt gebe es nach aktuellem Stand keine unmittelbare Bedrohung, teilte die Polizei mit. Die Beamten seien präsent, wachsam und vorbereitet.

Als Vorsichtsmaßnahme wurden zusätzliche Kräfte mobilisiert. „Wir schützen nach wie vor besonders sensible Einrichtungen“, hieß es weiter.

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