Gefahrenlage abgewendet

Beamte mit Maschinenpistolen in Kleinstadt – eine Festnahme

Aktualisiert am 09.10.2026 – 01:10 UhrLesedauer: 1 Min.

Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen in der Innenstadt von Velten auf einer abgesperrten Straße. Wegen einer unklaren Gefahrenlage gibt es einen größeren Polizeieinsatz im brandenburgischen Landkreis Oberhavel. (Quelle: Marco Porzig)

Im brandenburgischen Velten lief am Donnerstag ein größerer Polizeieinsatz. Straßen waren gesperrt und Anwohner sollten in ihren Wohnungen bleiben.

Nach einem stundenlangen Polizeieinsatz in Velten im Landkreis Oberhavel ist ein Mann in der Nacht auf Freitag festgenommen worden. Er hatte sich am Donnerstagnachmittag in einem Wohnhaus in der Viktoriastraße verschanzt, wie die Polizei mitteilte. Beginn des Einsatzes war laut Polizei gegen 16.45 Uhr und endete um 23.30 Uhr.

Nach mehreren Telefonaten gelang es den Beamten, den Mann am späten Abend dazu zu bewegen, das Gebäude zu verlassen. Warum sich der Mann verschanzt hatte und ob er bewaffnet war, blieb zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

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Zeugen zufolge waren mehrere Straßen rund um den Einsatzort gesperrt worden. Beamte eines Spezialkommandos mit Maschinenpistolen waren vor Ort. Anwohner wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

Die Länge des Einsatzes sei laut einem Polizeisprecher auch darin begründet gewesen, dass zunächst neun Kinder und zwei Trainer eines Sportvereins in Sicherheit gebracht werden mussten. Sie hatten sich vorsorglich in einem anderen Teil des Gebäudes eingeschlossen. Inzwischen wurden alle Kinder wohlbehalten ihren Eltern übergeben.

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