Dringender Rückruf

Gefährliche Erreger in Mettwurst von Aldi Süd


18.06.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Mettwurst auf Brot: Aldi Süd ruft derzeit Wurstwaren zurück. (Quelle: webclipmaker)

Dringender Rückruf bei Aldi Süd: In diversen Mettwurst-Sorten wurden gefährliche Erreger gefunden. Darauf sollten Kunden des Discounters jetzt unbedingt achten.

Wer Mettwurst von Aldi Süd in seinem Kühlschrank hat, sollte vor dem Verzehr lieber genau hinschauen. Die Willms Fleisch GmbH ruft mehrere Sorten der Schinken-Zwiebelmettwurst zurück, nachdem im Rahmen von Laboranalysen eine mikrobiologische Verunreinigung mit STEC/VTEC-Erregern festgestellt wurde, wie das Unternehmen informiert.

Die drei Sorten Vespermettwurst, Klassisch und Paprika wurden bei Aldi Süd in Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und in Teilen von Nordrhein-Westfalen angeboten.

Das sind die betroffenen Produkte:

  • Produkt: Schinken-Zwiebelmettwurst
  • Sorten: Vespermettwurst, Klassisch und Paprika
  • Inhalt: 200 g
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 18.06., 21.06., 22.06., 23.06. und 24.06.2026
  • Verkaufsstelle: Aldi Süd
  • Betroffene Regionen: Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen, Teile von Nordrhein-Westfalen
  • Kundenservice: Telefon 02295 / 920930 oder kontakt@willms-fleisch.de
(Quelle: produktwarnung.eu)

Andere Produkte von Willms Fleisch sowie Schinken-Zwiebelmettwurst mit einem anderen Verbrauchsdatum sind laut Unternehmensangaben nicht betroffen und können verzehrt werden.

Wer eines der betroffenen Produkte gekauft hat, sollte es nicht verzehren und umgehend in der jeweiligen Aldi-Süd-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

Mögliche gesundheitliche Risiken

Bei den nachgewiesenen STEC/VTEC-Erregern handelt es sich um Shigatoxin-bildende Bakterien, die schwere Durchfallerkrankungen auslösen können. Besonders gefährdet sind Kinder unter sechs Jahren, ältere Menschen sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem: Bei ihnen kann sich in fünf bis zehn Prozent der Fälle im Anschluss an die Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln, das durch Schädigungen der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren gekennzeichnet ist und häufig eine Dialyse erforderlich macht.

Als weitere Komplikationen sind Hirnblutungen, neurologische Störungen sowie Schädigungen an Bauchspeicheldrüse und Herz möglich. Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

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