Gasspeicher-Füllstände sinken in NRW rapide

Energieversorgung

Gasspeicher in NRW leeren sich rapide


Aktualisiert am 14.02.2026 – 00:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Gasherd wird angezündet: Die Füllstände der Gasspeicher leeren sich auch in Nordrhein-Westfalen. Die Bundesregierung sieht keinen Grund zur Sorge (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Artur Widak/imago)

Die Gasspeicher in Deutschland sind im Februar 2026 deutlich weniger gefüllt als vor einem Jahr. In NRW kommt das Erdgas vor allem aus drei Ländern.

Nicht mal mehr ein Drittel: Gasspeicher in Deutschland nur noch zu 31 Prozent gefüllt

Auch in Nordrhein-Westfalen sieht das Wirtschaftsministerium in Düsseldorf keinen Engpass. Ein Sprecher sagte t-online: „Die Energieversorgung ist gewährleistet. […] Als wesentlichen Versorgungsbaustein für die nationale Energieversorgungssicherheit bleiben Gasspeicher auch weiterhin maßgeblich. Inzwischen verfügt Deutschland darüber hinaus jedoch über Import- und Speicherkapazitäten. Daher schätzt Nordrhein-Westfalen die aktuelle Versorgungslage erstmal als stabil ein.“

Für den Import von Gas und ausreichende Füllstände in den vorhandenen Speichern sei jedoch die Bundesregierung verantwortlich. Das Ministerium in Nordrhein-Westfalen sagt zu der deutschlandweiten Lage: „Wir setzen darauf, dass die Bundesregierung weiterhin klug vorsorgt, sowie dass auch im Winter 2022/2023 der Fall war, als Russland nicht nur die Ukraine angegriffen, sondern auch das Gas abgedreht hat.“

Die Füllstände in Deutschland steuern derzeit auf einen noch niedrigeren Wert als 2022 zu, als Russland die Gaslieferungen nach Deutschland drosselte und später komplett einstellte. Damals erreichten die Füllstände einen Wert von knapp über 24 Prozent. Mittlerweile verfügt Deutschland allerdings über die Möglichkeit, auch kurzfristig Flüssiggas über die LNG-Terminals zu beziehen.

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