Trickbetrug

Goldbarren im Millionenwert verschwunden

13.03.2026 – 18:21 UhrLesedauer: 1 Min.

Goldbarren (Symbolbild): Ein Mann wurde um einen großen Teil seiner Ersparnisse gebracht. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Carina Hansen/imago)

Ein Anruf, eine erfundene Geschichte – und Goldbarren im Wert von mehr als einer Million Euro sind weg. Die Polizei warnt deshalb nun erneut vor einer bekannten Masche.

Ein 78-jähriger Essener hat Goldbarren im Wert von mehr als einer Million Euro verloren. Ein Unbekannter hatte sich am Telefon als Beamter des Landeskriminalamts ausgegeben und den Mann zur Übergabe der Barren überredet. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Der Unbekannte habe den Senior demnach am 7. Januar das erste Mal angerufen und ihn davon überzeugt, sein Geld sei in Gefahr. Er solle es deshalb in Gold umtauschen und dieses anschließend dem Landeskriminalamt übergeben, um es sicher zu verwahren. Der 78-Jährige kaufte daraufhin in den folgenden Wochen mehrfach Goldbarren.

Später habe sich dann ein weiterer vermeintlicher Beamter bei ihm gemeldet, um mit ihm eine Übergabe zu vereinbaren. Am 17. Februar soll er die Barren dann bei dem Senior zu Hause entgegengenommen haben.

Die Polizei stellte nun klar, dass die Geschichte erfunden war, und warnt, dass Behörden niemals Bargeld oder Wertsachen an der Haustür einfordern würden und auch keine Wertgegenstände in Wohnungen sichteten. Verdächtige Anrufe sollten deshalb immer sofort beendet und der Polizei gemeldet werden.

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