Frühling in Frankfurt

Wo jetzt Bärlauch sprießt – und worauf Sammler achten müssen


Aktualisiert am 18.03.2026 – 20:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Mutter und ihre Tochter sammeln Bilder (Archivbild): Ab Mitte März sprießt der Bärlauch in den Laubwäldern rund um Frankfurt. (Quelle: imago)

Im Frankfurter Stadtwald, in den Mainauen und im Umland beginnt jetzt die Bärlauch-Saison. Wer sammeln will, muss Regeln beachten und giftige Doppelgänger erkennen.

Ab Mitte März riecht es in den Wäldern und Auen rund um Frankfurt wieder nach Knoblauch. Die Bärlauch-Saison hat begonnen. Wer das Kraut für die Küche selbst sammeln möchte, findet im Rhein-Main-Gebiet zahlreiche Anlaufstellen. Ein Blick auf die aktuellen Meldungen der Karte von „mundraub.org“ zeigt genau, wo die Pflanzen in der Region bereits gesichtet wurden.

Die Einträge der Community zeigen klare Schwerpunkte entlang des Mains, im Frankfurter Grüngürtel sowie in den angrenzenden Landkreisen. An diesen Stellen wird aktuell Bärlauch gefunden:

Taunus und nördliches Umland

Östliches und südliches Umland

Der Name ist kein Zufall, sondern geht auf das Verhalten von Bären zurück, die die Pflanze nach der Winterruhe instinktiv zur Stärkung und Entgiftung fressen. Diese sprichwörtliche „Bärenkraft“ lässt sich medizinisch durch wertvolles Vitamin C und Allicin erklären, welche die Stoffwechselfunktionen im Körper spürbar ankurbeln.

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