
Eine Tonne entdeckt
Marihuana zwischen Kokosnüssen: Polizei schnappt fünf Verdächtige
06.11.2025 – 01:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Tonne Marihuana wird im Hamburger Hafen sichergestellt. Der Empfänger sitzt in Spandau. Bei der Zustellung nehmen die Ermittler fünf Männer fest.
Fünf Männer im Alter zwischen 36 und 69 Jahren sitzen in Untersuchungshaft. Sie stehen im Verdacht, rund eine Tonne Marihuana nach Deutschland geschmuggelt zu haben – getarnt in einer Lieferung von Kokosnüssen.
Bei einer Zollkontrolle von Seecontainern im Hamburger Hafen waren verdächtige Pakete in der Kokosnuss-Lieferung aufgefallen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin wurde die Sendung daraufhin von Spezialeinheiten der Polizei nach Berlin begleitet. Am Montag um 13:45 Uhr schlugen Kräfte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und des Landeskriminalamts Berlin zu: An der Adresse einer Firma in Spandau nahmen Spezialeinsatzkräfte die fünf Männer fest.
Unter den Festgenommenen befand sich auch der 69-Jährige, auf den die Zustellung adressiert war. Die Beamten stellten in der Lieferung rund eine Tonne Marihuana sicher. Die fünf Tatverdächtigen wurden am Dienstag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin gegen alle fünf Männer Haftbefehle und setzte diese in Vollzug.
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift wurde 1978 zwischen dem Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg und dem Landeskriminalamt Berlin eingerichtet. Ihr Ziel ist die Bekämpfung des organisierten internationalen Rauschgiftschmuggels sowie der zugehörigen Bandenkriminalität in Berlin und dem näheren Umfeld. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.










