Berg Elbrus

Fünf Bergsteiger in Russland ums Leben gekommen

27.07.2026 – 01:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Blick auf den Elbrus im Nordkaukasus (Archivbild). (Quelle: Russian Emergency Ministry’s Pre/dpa)

Der Aufstieg auf den Elbrus gilt als nicht besonders anspruchsvoll. Dennoch kamen nun fünf Alpinisten an einem Berg im Nordkaukasus ums Leben.

Auf Russlands höchstem Berg Elbrus sind fünf vermutlich aus Bosnien stammende Bergsteiger ums Leben gekommen. Die örtliche Staatsanwaltschaft erklärte am Sonntag, sieben ausländische Bergsteiger hätten am Freitag mit der Besteigung des 5.642 Meter hohen Berges im Nordkaukasus begonnen. Am folgenden Abend seien sei angesichts rapide schlechter werdender Wetterbedingungen von der Route abgekommen.

Ein Mitglied der Exkursion sei abgestiegen und habe die Behörden darüber informiert, dass zwei der Bergsteiger in mehr als 5.000 Metern Höhe ums Leben gekommen seien. Rettungskräfte hätten in der Folge einen weiteren Überlebenden und drei weitere Leichen gefunden.

Bosniens Außenminister Elmedin Konakovic bestätigte Berichte über die Todesfälle. Er sprach von einer „großen Tragödie“.

Der Elbrus im Nordkaukasus ist der höchste Berg Russlands. Der Aufstieg gilt als technisch nicht besonders schwierig, dennoch verunglücken immer wieder Menschen tödlich an den Hängen des Berges.

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