Kuriose Wendung

Klub findet „gestohlene“ Meisterschale im eigenen Keller

23.03.2026 – 13:12 UhrLesedauer: 1 Min.

Mathias Gidsel (Mitte) jubelt mit der Meisterschale: Im vergangenen Jahr sicherten sich die Füchse Berlin die erste Meisterschaft der Klub-Geschichte. (Quelle: Oliver Zimmermann/imago-images-bilder)

Im vergangenen Jahr war den Füchsen Berlin die Meisterschale bei einem Einbruch vermeintlich gestohlen worden. Jetzt gibt es jedoch eine kuriose Wendung.

Die verschwundene Meisterschale des deutschen Handball-Meisters Füchse Berlin ist im eigenen Keller der Geschäftsstelle wieder aufgetaucht. Bei einer Inventur hätten Mitarbeiter die Schale hinter Kartons entdeckt, berichtete Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning der Deutschen Presse-Agentur.

Demnach wurde die Trophäe bereits im Februar gefunden. Da die Polizei aber ein zweites Mal Beweise sichern musste, hielten sich die Füchse bislang bedeckt. Zuvor hatte „Bild“ berichtet.

Im November war die Trophäe aus den Räumen der Geschäftsstelle des Deutschen Meisters am Gendarmenmarkt verschwunden. Der Klub meldete einen Diebstahl. Die Diebe hatten nach Angaben von Hanning einen Generalschlüssel und einen Transponder für den Einbruch genutzt.

Rund zwei Monate danach hatte die Polizei zwei Verdächtige gefasst. Die Meisterschale fanden Polizisten bei den Durchsuchungen jedoch nicht. Zunächst bestand die Vermutung, dass die Trophäe eingeschmolzen worden sei. Mutmaßlich versteckten die Täter die Schale im Keller der Geschäftsstelle, um sie später wegzuschaffen.

Liga-Chef Frank Bohmann hatte den Füchsen Berlin bereits eine neue Trophäe in Aussicht gestellt. „Die ist nun nicht mehr nötig. Der Auftrag wurde storniert“, sagte Hanning.

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