Sie können Frikadellen auch prima im Backofen zubereiten: Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor (Ober- und Unterhitze). Legen Sie die – am besten nicht zu großen – Bällchen auf ein Backblech und schieben Sie sie für 30 bis 40 Minuten in den Ofen. Im Sommer können die Frikadellen auch auf dem Grill zubereitet werden. Sie benötigen etwa sieben bis zehn Minuten, wenden Sie sie nicht zu häufig.

Auch im Thermomix oder einer anderen Multifunktions-Küchenmaschine können Sie Frikadellen zubereiten. Bei den Zutaten sollten Sie das Brötchen durch Haferflocken und Paniermehl ersetzen.

Ist die Fleischmasse noch zu feucht und zerfällt, können Sie nach und nach ein paar Haferflocken hinzufügen. Lassen Sie alles zwischendurch jedoch ordentlich durchrühren, damit Sie die Konsistenz überprüfen können und der Fleischteig nicht zu trocken wird.

Auch wenn Sie sich genau ans Rezept halten, kann es vorkommen, dass die Frikadellen nicht so werden wie gewünscht. Zu den klassischen Pannen gehören: Die Bällchen sind nicht richtig gewürzt, sie werden zu fest oder fallen auseinander.

Zu wenig Gewürz macht die Buletten fad, zu viel ist aber auch nichts. Am besten würzen Sie erst einmal sparsam. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, brät eine Probe-Bulette. Ist das Ergebnis nicht würzig genug, einfach noch etwas nachwürzen.

Wer am Folgetag keine Zeit hat, kocht gerne vor. Bei Frikadellen ist diese Methode jedoch recht kritisch, da rohes Fleisch verwendet wird. Sollte es nicht anders gehen, sollten Sie daher vorab das Rezept etwas ändern. So ist es wichtig, anstatt purem Rinderhack gemischtes Hack zu verwenden. Achten Sie bei der Zubereitung darauf, dass sich die Zutaten nicht zu stark erwärmen, sondern stets kühl bleiben und dass Ihre Hände wirklich sauber sind. Hygienischer ist es, alles in einem Küchengerät zuzubereiten. Anschließend sollten Sie die Fleischmasse direkt in den Kühlschrank stellen. Die Fleischbällchen bereits vorher zu formen, ist nicht zu empfehlen. Hierdurch vergrößert sich die Fläche, die mit Sauerstoff in Kontakt kommt und auf der sich dann entsprechend die Bakterien und Keime leichter vermehren können.

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