Schauspielerin berichtet von Hotelerlebnis

Veronica Ferres: „Nachts wollte ein fremder Mann in mein Zimmer“


15.03.2026 – 16:32 UhrLesedauer: 1 Min.

Veronica Ferres: Die Schauspielerin berichtet von einem beängstigenden Moment in Salzburg. (Quelle: Fabian Sommer/dpa)

Veronica Ferres ist aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Doch eine Situation fernab des Filmsets hat die Schauspielerin zuletzt besonders beschäftigt.

In Krimis begegnet Veronica Ferres regelmäßig Verbrechen und dunklen Geschichten. Eine beunruhigende Erfahrung hat die Schauspielerin jedoch nicht am Filmset, sondern während eines Hotelaufenthalts in Salzburg gemacht.

Die 60-Jährige berichtete im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung: „Nachts wollte ein fremder Mann in mein Zimmer. Er rüttelte an der Klinke, ich hatte zum Glück die Tür abgeschlossen. Ich lag im Bett und konnte mich vor Angst kaum rühren.“

Ferres schilderte, dass sie zunächst große Angst verspürt habe. Unterstützung bekam sie von ihrer Hündin: „Meine Luna ist immer bei mir. Sie schlug Alarm, fing an zu bellen.“ Erst einige Minuten später sei die Situation aufgeklärt worden. „Der Rezeptionist informierte mich darüber, dass sich ein Betrunkener in der Zimmertür geirrt hatte.“

Mit der Beschäftigung mit Mord und Gewalt setzt sich die Schauspielerin auch persönlich auseinander. Für sie habe Mord eine besondere Dimension. „Das ist eine Endgültigkeit und eine Abgründigkeit, die ich mir gar nicht vorstellen kann. Ich weiß nicht, wie Menschen dazu fähig sind. Mord ist ein grauenhaftes Verbrechen.“

Die Arbeit an Kriminalstoffen habe ihren Blick verändert, erklärte Ferres. „Ganz sicher bin ich sensibler geworden, seitdem ich eine Ermittlerin spiele. Wer sich immer wieder mit Mord beschäftigt, stumpft nicht ab, sondern wird feiner, empfindlicher.“ Sie höre beispielsweise aufmerksam zu, wenn Bergretter von Unglücken berichten.

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