Sommerfrust statt Badelust
Keiner kommt: Hamburger Freibäder ziehen die Reißleine
13.06.2026 – 14:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Kühles Nass gibt es in Hamburg an diesem Wochenende nur von oben. Die Freibäder geben dem schlechten Wetter nach – und schließen wieder.
Temperaturen unter 20 Grad, kalter Wind und viel Regen: In den vergangenen Tagen meinte es der Sommer nicht gerade gut mit den Hamburgern. Auch der Blick auf das Wetter bis zur neuen Woche verheißt nicht viel Gutes. Bäderland zieht deshalb Konsequenzen.
Bis auf Weiteres schließen alle Sommerfreibäder. Bis einschließlich Montag legen die Bäder Marienhöhe, Neugraben, Osdorfer Born und das Naturbad Stadtparksee eine Pause ein, teilte der städtische Betreiber am Samstag mit. Nur das Sommerfreibad Kaifubad und die Ganzjahresfreibäder öffnen wie gewohnt.
Bäderland: Kaum Besucher durch schlechtes Wetter
In Finkenwerder wird das Hallenbad am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet, in Billstedt jeweils von 11 bis 19 Uhr. Wegen Schul- und Vereinsschwimmen sind beide Bäder am Montag allerdings für die Öffentlichkeit geschlossen.
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Nicht einmal zehn Besucher seien zuletzt pro Tag in die Freibäder gegangen, sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel der Mopo. Das stünde nicht im Verhältnis zu den Mitarbeitern, die das Unternehmen in den Bädern einsetzen müsste.
Stürmisches und nasses Wochenende
Mit Blick auf das Wetter bleibt der Sommer in Hamburg ungemütlich. Am Samstag und Sonntag ziehen immer wieder Schauer durch, vereinzelt sind kurze Gewitter möglich. Die Sonne bahnt sich nur kurz den Weg durch die Wolken. Mehr als 18 Grad sind am Wochenende nicht drin.
Dazu wird es ziemlich windig. Vor allem am Samstag sind kräftige Böen zu erwarten. Erst ab Dienstag wird das Wetter freundlicher: Es bleibt meist trocken, der Wind schwächt sich deutlich ab und die Temperaturen steigen in Hamburg auf bis zu 21 Grad.
