Frederik Jäkel arbeitet nach Kreuzbandriss an Comeback

Bitterer Start bei den Löwen

Kreuzbandriss stoppt Jäkel – so kämpft er sich zurück

17.11.2025 – 03:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Frederik Jäkel (Archivbild): Der 24-Jährige hat sich erstmals ausführlich zu seinem Genesungsprozess geäußert. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Erst der Wechsel zu den Löwen, dann die Diagnose: Frederik Jäkel erlitt einen Kreuzbandriss. In der Pfalz arbeitet er an seinem Comeback. Was ihn antreibt.

Kurz nach seinem Wechsel zu Eintracht Braunschweig im Juli hat sich Innenverteidiger Frederik Jäkel einen Kreuzbandriss zugezogen. Für den Defensivspieler bedeutet die Verletzung einen herben Rückschlag zu Saisonbeginn. Nun hat sich der 24-Jährige erstmals ausführlich zu seinem Genesungsprozess geäußert.

„Mir geht es gut. Ich bin in der elften Woche nach der Operation und laufe seit ungefähr vier Wochen ohne Krücken“, berichtete Jäkel im Vereins-Interview. Das sei sein erster großer Meilenstein in der Rehabilitation gewesen. „Das ist ein sehr schönes Gefühl, wieder normal laufen zu können. Man lernt diese kleinen Dinge neu zu schätzen“, erklärte der Abwehrspieler.

Seine Rehabilitation absolviert Jäkel in Landau in der Pfalz, fernab von Braunschweig. „Wir machen gute Fortschritte und der Fokus liegt aktuell darauf, Kraft aufzubauen, aber alles im Rahmen des Möglichen und im Sinne der Belastungssteuerung“, sagte der Innenverteidiger. Dabei gebe es auch schwierige Phasen: „Natürlich gibt es Tage, an denen es besser läuft und andererseits wiederum Tage, an denen es nicht schnell genug geht.“

In der Reha-Einrichtung trifft Jäkel auch auf andere Sportler. „So kann ich auch neue Kontakte knüpfen und lerne andere Menschen kennen, was die Reha auch ein Stück weit erträglicher macht“, erzählte er. Mit seiner Familie und seinen Freunden habe er zudem ein sehr gutes Umfeld, das ihn auffange.

Es ist nicht die erste schwere Verletzung in Jäkels Karriere. Aus seiner ersten Reha habe er bereits die Erfahrung mitgenommen, dass es helfe, sich kleine Ziele zu setzen und diese Erfolge zu feiern. „Im ersten Moment erschlägt einen die Diagnose und alles, was damit einhergeht. Aber diesen Prozess Schritt für Schritt anzugehen und ein Zwischenziel zu setzen, darauf kommt es an“, sagte Jäkel.

Trotz seiner Abwesenheit verfolgt der Verteidiger alle Spiele von Eintracht Braunschweig live. „Selbstverständlich verfolge ich alle Spiele live. Dann bekomme ich die Jungs auch mal zu Gesicht. Auch, wenn es nur über den Bildschirm ist“, berichtete er. Es sei nicht leicht, sich Spiele von außen anzuschauen, wenn man selbst nicht dabei sein könne. „Insbesondere in der Situation, wenn man der Mannschaft helfen möchte ist es umso schwieriger“, räumte Jäkel ein. Dennoch sei er zuversichtlich, dass sich die Lage entspanne, sobald die verletzten Spieler zurückkehrten.

Der Austausch mit seinen Teamkollegen ist dem 24-Jährigen während der Rehabilitation besonders wichtig. „Ich stehe regelmäßig mit Spielern in Kontakt, die nachfragen wie es mir geht. Bei denen es mich wiederum auch interessiert, wie es ihnen geht“, erklärte Jäkel. Auch erkundige er sich danach, wie die Stimmung in der Mannschaft sei. „Auch, wenn ich nicht vor Ort sein kann, will ich so nah wie möglich an der Mannschaft dran sein. Das macht es ja auch ein Stück weit aus als Mannschaftssportler. Umso wichtiger ist der Austausch mit der Mannschaft, auch für den Genesungsprozess.“

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