In kleinem Ort

Mann soll Frau in Gebüsch vergewaltigt haben


Aktualisiert am 04.09.2026 – 13:11 UhrLesedauer: 1 Min.

Die ehemalige Gaststätte: Hier soll der Mann die Frau vergewaltigt haben. (Quelle: Google Maps)

In einem kleinen 6.000-Einwohner-Ort soll ein 24-Jähriger eine junge Frau vergewaltigt haben. Die Behörden äußern sich erst Wochen nach der Tat.

In Friedland in Mecklenburg-Vorpommern ist ein 24-Jähriger festgenommen worden, der eine 27-Jährige vergewaltigt haben soll. Wie „Nordkurier“ und NDR übereinstimmend berichteten, soll der Mann die Tat in dem 6.000-Einwohner-Ort am 9. August begangen haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte t-online die Angaben.

Den Berichten zufolge soll der Tatverdächtige die Frau am Nachmittag in ein Gebüsch nahe einer ehemaligen Gaststätte gezerrt und sie dort vergewaltigt haben. Direkt nach der Tat habe das Opfer der Polizei eine genaue Täterbeschreibung geben können, berichtete der „Nordkurier“. Einen Tag später hätten die Beamten den Mann in Friedland festnehmen können. Er kam in Untersuchungshaft.

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Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen Asylbewerber aus Benin, der laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft 2025 seinen Asylantrag gestellt und in Greifswald gelebt hatte. Er soll aber regelmäßig in der Nähe der Asylunterkunft in Friedland gesehen worden sein.

Warum sich die Staatsanwaltschaft erst jetzt äußert

Der Asylantrag des Mannes wurde abgelehnt, wie die Polizei dem NDR mitteilte. Der 24-Jährige habe jedoch Klage dagegen eingereicht. Das Widerspruchsverfahren laufe noch.

Dass die Staatsanwaltschaft den Fall zunächst nicht öffentlich gemacht hatte, begründete der Sprecher auf Nachfrage von t-online mit dem Opferschutz. Eine offensive Kommunikation könne Opfer stigmatisieren – gerade in einer solch dörflichen Umgebung wie in Friedland.

Friedland liegt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Osten Mecklenburg-Vorpommerns. Der Ort ist durch ruhige Wohnstraßen, einen zentralen Marktplatz und Grünflächen geprägt.

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