Frau soll Ehemann erstochen haben

Berichte über häusliche Gewalt

69-Jährige soll Ehemann erstochen haben


05.01.2026 – 15:34 UhrLesedauer: 1 Min.

Blaulicht (Symbolbild): Die Frau wurde festgenommen, mittlerweile sitzt sie in Haft. (Quelle: Imago/Ralph Peters)

Am Neujahrsmorgen eilen Rettungsdienst und Polizei zu einem Wohngebiet in Gelsenkirchen. Doch für einen 70-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Jetzt veröffentlicht die Polizei neue Details.

Eine 69 Jahre alte Frau steht im Verdacht, in Gelsenkirchen ihren Ehemann erstochen zu haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hat das zuständige Amtsgericht Haftbefehl erlassen. Die Obduktion habe ergeben, dass der 70-Jährige aufgrund von Stichverletzungen verblutet ist.

Die Frau soll die Tat am Neujahrsmorgen verübt haben. Um 6.50 Uhr waren Rettungsdienst und Polizei zu einer Wohnung in einem Wohnblock gerufen worden. Der Mann wies tödliche Stichverletzungen auf, die Frau war leicht verletzt.

Die Beamten richteten eine Mordkommission ein und teilten ansonsten lediglich mit, dass die Ermittlungen zum Tathergang und zu etwaigen weiteren Beteiligten andauerten.

Inzwischen wurde mehr zu den möglichen Hintergründen der Tat bekannt. Ein Nachbar berichtete der „Bild“-Zeitung: „In der Nacht habe ich nichts gehört, es war ja auch sehr laut. Aber in den vergangenen Tagen gab es fast jeden Tag lautstarken Streit, beide schrien sich an.“

Auch eine Frau aus dem Nebenhaus berichtete von Streit zwischen den Eheleuten – teils seien die Auseinandersetzungen auch körperlich geworden: Wegen häuslicher Gewalt sei es bereits zu Polizeieinsätzen gekommen.

Die Polizei äußert sich dazu bisher nicht: „Zu den Hintergründen der Tat machen wir keine Angaben“, sagte eine Polizeisprecherin t-online. Ebenso wenig sagen die Beamten, wie oft die Frau auf ihren Mann eingestochen haben soll und wo ihn die Stiche trafen.

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