WM-Gruppe I

Frankreichs Offensive dreht auf – und feiert Auftaktsieg


Aktualisiert am 16.06.2026 – 23:12 UhrLesedauer: 3 Min.

Kylian Mbappé: Der Stürmer traf doppelt. (Quelle: IMAGO/www.imagephotoagency.it)

Frankreich bestimmt das Spiel, weiß in der ersten Hälfte aber nicht viel mit dem Ball anzufangen. Senegal wird gefährlich, verliert hinten raus jedoch an Energie.

Die französische Nationalmannschaft ist mit einem Erfolg in die Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Die mit Offensivstars gespickte Mannschaft von Nationaltrainer Didier Deschamps besiegte zum Auftakt der Gruppe I den Senegal mit 3:1 (0:0). Kylian Mbappé brachte Frankreich nach einer sehenswerten Vorlage von Bayerns Michael Olise in Führung (66. Minute). Bradley Barcola (82.) und erneut Mbappé erhöhten kurz vor Schluss (90.+6). Senegals Ibrahim Mbaye machte es noch mal ganz kurz spannend (90.+5)

Der Weltmeister von 1998 und 2018 wirkte zunächst uninspiriert, verdiente sich den Erfolg aber dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause. Die Franzosen gehören zu den großen Titelfavoriten beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Die ersten drei Punkte dürften ihnen auf dem Weg zum erhofften dritten Stern weiteren Schwung verleihen.

So lief das Spiel

Viele der 80.545 Zuschauer in East Rutherford hatten sich auf ein Offensivspektakel der Franzosen eingestellt – das gab es allerdings erst im zweiten Durchgang. Schon als Mbappé kurz vor dem Einlauf der beiden Mannschaften ins Stadion auf den Videoleinwänden gezeigt wurde, brandete großer Jubel auf. In der ersten Halbzeit blieb der hochgelobte und ausnahmslos mit Topspielern besetzte Angriff der „Équipe Tricolore“ jedoch noch erstaunlich harmlos.

Im Video | Müller schreit Senegal-Spieler zu

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Quelle: MagentaTV

Nicht ein einziges Mal schossen die Franzosen vor der Pause gefährlich auf das Tor von Édouard Mendy. Stattdessen brachten sich die Senegalesen selbst in Bedrängnis, als Kapitän Kalidou Koulibaly eine Hereingabe beinahe ins eigene Tor klärte (44.). Ansonsten konnten weder Mbappé noch Ousmane Dembélé noch Olise zunächst große Akzente setzen.

Und Senegal? Trat so selbstbewusst auf, wie Trainer Pape Thiaw es sich gewünscht und auch angekündigt hatte. Nicolas Jackson, vergangene Saison vom FC Chelsea an die Bayern ausgeliehen, schüttelte seinen Münchner Ex-Kollegen Dayot Upamecano ab und hämmerte die Kugel an den Pfosten (25.).

Auch sonst wirkten die Westafrikaner am und im gegnerischen Strafraum zielstrebiger. Die Führung wäre verdient gewesen, hätte Ismaïla Sarr seine Riesenchance in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs genutzt.

Kylian Mbappé: Der Real-Stürmer traf zum zwischenzeitlichen 1:0. (Quelle: IMAGO/Javier Garcia/Shutterstock)
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