Frankfurt scheidet nach 0:2 gegen Tottenham aus – Trainersuche läuft

Trainersuche zieht sich hin

Eintracht Frankfurt verliert gegen Tottenham

29.01.2026 – 03:59 UhrLesedauer: 3 Min.

Djed Spence (l., Tottenham Hotspur) und Ansgar Knauff (Eintracht Frankfurt) kämpfen um den Ball: Die Eintracht hat sich mit einer Niederlage aus der Champions League verabschiedet. (Quelle: Uwe Anspach/dpa)

Niederlage zum Abschluss: Eintracht Frankfurt kassiert ein 0:2 gegen Tottenham. Ausgerechnet ein früherer Spieler trifft – und die Trainersuche zieht sich hin.

Enttäuscht verließen einige Fans von Eintracht Frankfurt nach dem nächsten schwachen Auftritt ihrer Mannschaft schon Minuten vor Schlusspfiff das heimische Stadion. Auch auf der Zielgeraden der Trainersuche gelang dem Krisenclub nicht die Wende. Die Eintracht verlor an dem für sie sportlich bedeutungslosen letzten Spieltag in der Ligaphase der Champions League gegen Tottenham Hotspur 0:2 (0:0).

Ausgerechnet der Ex-Frankfurter Randal Kolo Muani leitete die Niederlage des Fußball-Bundesligisten mit seinem Treffer in der 47. Minute ein. Der 27-Jährige hatte die Eintracht im Sommer 2023 nach einem Trainingsstreik Richtung Paris Saint-Germain verlassen und wurde von den Eintracht-Anhängern konsequent ausgepfiffen. Er verzichtete vor 58.000 Zuschauern aber auf eine große Jubelpose. Das 2:0 erzielte der eingewechselte Dominic Solanke (77.).

„Natürlich haben wir uns mehr erhofft“, resümierte Sportvorstand Markus Krösche. Auf die Frage, wie groß seine Enttäuschung sei, antwortete er aber: „Jetzt lasst uns mal die Kirche im Dorf lassen.“ Natürlich habe man sich zwar mehr Punkte erhofft. „Aber wir sind mit einer jungen Mannschaft angetreten. Dass die auf dem Niveau natürlich den einen oder anderen Fehler mehr macht, das war uns auch bewusst.“ Aus der Saison gelte es nun, etwas zu lernen.

Während Tottenham mit dem Sieg den direkten Einzug ins Achtelfinale perfekt machte, hatten die Hessen schon vor Anpfiff mit nur vier Punkten keine Chance mehr auf das Weiterkommen in die K.o.-Phase.

Stattdessen steht weiterhin die Trainersuche bei der Eintracht im Fokus. Als heißester Kandidat wird der Spanier Albert Riera gehandelt, der derzeit noch den slowenischen Club NK Celje trainiert und dort einen Vertrag bis Sommer 2028 besitzt. Nach Informationen mehrerer Medien soll für den 43-Jährigen eine Ablöse im Bereich von 1,3 Millionen Euro fällig sein.

Eine ganz schnelle Einigung ist aber offenbar nicht in Sicht: Krösche kündigte an, dass am Samstag (15.30 Uhr) in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen erneut die Interimstrainer Dennis Schmitt und Alexander Meier an der Seitenlinie stehen werden. Die beiden hatten vor eineinhalb Wochen nach der Trennung von Chefcoach Dino Toppmöller übernommen. „Wir sind in Gesprächen und verkünden was, wenn es etwas zu verkünden gibt“, sagte Krösche zum Stand der Trainersuche. Am Samstag werde „das bestehende Trainerteam“ auf der Bank sitzen.

Im Duell mit Tottenham mussten die Hausherren auf Offensiv-Juwel Can Uzun wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel verzichten. Bei den Spurs standen neben Kolo Muani auch Bayern Münchens Leihgabe João Palhinha sowie der frühere Leipziger Xavi Simons in der Startelf.

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