Schweres Unglück in New York
Flugzeug rammt Feuerwehrwagen – Tote
Aktualisiert am 23.03.2026 – 23:40 UhrLesedauer: 2 Min.
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Auf dem Flughafen LaGuardia in New York stößt ein Flugzeug mit einem Fahrzeug zusammen. Medien berichten von Toten und Verletzten.
Dramatischer Zusammenstoß nach der Landung: Bei der Kollision einer Passagiermaschine mit einem Einsatzwagen sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen.
Zudem seien 39 Menschen an Bord der Air-Canada-Maschine sowie die zwei Insassen des Einsatzautos verletzt worden, teilte eine Sprecherin der für den Flughafen zuständigen Behörde vor Journalisten mit. Zwar hätten inzwischen 32 Personen das Krankenhaus verlassen können, es gebe aber auch Schwerverletzte.
Der Vorfall ereignete sich am späten Sonntagabend (Ortszeit) nach der Landung der Maschine auf dem Rollfeld, teilte der Flughafen auf X mit. Der aus Montreal kommende Flug, ausgeführt von der Gesellschaft Jazz Aviation, sei gegen 23.40 Uhr gelandet. An Bord des Fliegers vom Typ Bombardier CRJ-900 waren 72 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder, wie die für die See- und Flughäfen zuständige Port Authority of New York and New Jersey weiter erklärte.
Auf Bildern ist die am Bug stark beschädigte Maschine zu sehen. Daten von Flightradar24 zufolge war der von der Regionalfluggesellschaft Jazz durchgeführte Flug zuvor in Montreal gestartet. Nach einer Stunde Flug landete das Flugzeug vom Typ CRJ-900 in New York. Auf der Landebahn 4 kam es zu dem Unglück. Die Passagiermaschine rollte gerade über die Landebahn, als sie das kreuzende Feuerwehrfahrzeug rammte.
Der Wagen habe zunächst die Erlaubnis bekommen, das Rollfeld zu überqueren, hieß es in Medienberichten. Dann versuchte der Tower noch verzweifelt, den Zusammenstoß zu verhindern, wie aus einem von CNN veröffentlichten Funkverkehr hervorgeht. „Stop, stop, stop, stop, stop, Truck One, stop, stop, stop! Stop, Truck One, stop! Truck One, stop!“, ruft demnach ein Lotse der Besatzung des Einsatzfahrzeuges zu.
US-Verkehrsminister Sean Duffy betonte auf einer Pressekonferenz, dass der Flughafen „gut besetzt“ sei. Derzeit seien insgesamt 33 Fluglotsen im Einsatz. Ziel sei es allerdings, 37 Mitarbeiter zu beschäftigen. Er widersprach zudem einem Gerücht, dass lediglich ein Fluglotse zum Zeitpunkt des Unfalls im Dienst gewesen sei.
