Verstöße gegen Anti-Diskriminierungsregeln
Nach Palästina-Antrag: Fifa bestraft israelischen Verband
20.03.2026 – 06:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Fifa bestraft Israels Fußballverband wegen Verstößen gegen die Anti-Diskriminierungsregeln. Neben einer Geldstrafe gibt es eine spezielle Auflage.
Auf Antrag des palästinensischen Fußballverbands hat die Fifa-Disziplinarkommission den israelischen Verband IFA untersucht – und Verstöße gegen die Anti-Diskriminierungsregeln festgestellt. Das hat nun Konsequenzen: Der IFA muss zur Strafe 150.000 Schweizer Franken (rund 164.300 Euro) zahlen.
Die Kommission stellte Verstöße gegen zwei Artikel des Fifa-Disziplinarreglements fest. Artikel 13 betrifft beleidigendes Verhalten und Verstöße gegen das Fairnessgebot, Artikel 15 Diskriminierung und rassistische Beschimpfungen.
Zusätzlich erhielt der IFA eine Ermahnung und muss bei seinen nächsten drei Heimspielen in A-Wettbewerben ein Banner mit der Aufschrift „Fußball vereint die Welt – Nein zu Diskriminierung“ zeigen. Des Weiteren muss der Verband sogenannte Präventivmaßnahmen ergreifen. Die Entscheidung kann bei der Fifa-Berufungskommission angefochten werden.
