Italien kämpft gegen Feuerwand

3.500 Menschen fliehen vor Flammen in Urlaubsregion

01.05.2026 – 11:13 UhrLesedauer: 1 Min.

Auf diesem Bild aus einem Video der italienischen Feuerwehr ist Feuer und Rauch in der Toskana zu sehen. (Quelle: -)

In Italien wüten seit mehreren Tagen Waldbrände. Zwischen Pisa und Lucca spitzt sich die Lage rund um den Monte Faeta zu.

Wegen eines großen Waldbrands haben in der Toskana mehr als 3.500 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Das Feuer wütet seit einigen Tagen im Hinterland der italienischen Urlaubsregion zwischen den Städten Pisa und Lucca. In der Nacht hat sich die Lage zugespitzt.

Betroffen ist insbesondere die Umgebung des 830 Meter hohen Berges Monte Faeta mit der dortigen Gemeinde San Giuliano Terme. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit Dutzenden Einsatzkräften im Großeinsatz, auch mit Löschflugzeugen und Hubschraubern.

Nach Angaben der örtlichen Behörden werden die Flammen durch Windböen immer weiter angefacht. Die Präfektur verfügte deshalb am Abend, dass alle Anwohner das am schlimmsten betroffene Gebiet verlassen müssen. Zur Unterbringung wurden Turnhallen in der Umgebung genutzt.

Die Gegend rund um den Monte Faeta ist ein beliebter Ausflugsort mit vielen Wanderwegen. Regionalpräsident Eugenio Giani sprach von einer „sehr schwierigen Situation, auf die wir unsere ganze Kraft konzentrieren müssen“. Auch Soldaten der italienischen Armee sind im Einsatz.

Die Toskana mit der Hauptstadt Florenz gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Italien. Auch viele Touristen aus Deutschland sind dort regelmäßig zu Besuch. Unklar war zunächst, ob Urlauber von dem Waldbrand betroffen sind.

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