
Sturmtief „Elli“
Verzögerungen: Fernverkehr läuft später an als geplant
Aktualisiert am 10.01.2026 – 10:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Auch wenn Sturmtief „Elli“ abschwächt, hat der Bahnverkehr mit den Folgen des Extremwetters weiter zu kämpfen. Die Deutsche Bahn berichtet von Verzögerungen.
Nach Wintersturm „Elli“ mit starkem Schnee soll der ausgesetzte Fernverkehr im Norden Deutschlands anders als zunächst erwartet doch erst ab Mittag wieder anrollen. Die ersten Fernzüge im Norden sollten statt ab etwa 10 Uhr doch erst ab mittags wieder fahren, sagte eine Deutsche-Bahn-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
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Auch im Regionalverkehr der Bahn ist im Norden von Deutschland weiter mit Verzögerungen zu rechnen. Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Website mitteilte, soll der Zugverkehr auf mehreren Strecken in Niedersachsen und Bremen ab Samstagmittag und Samstagnachmittag wieder aufgenommen werden. Am Vormittag soll es dafür Erkundungsfahrten auf den Strecken geben.
„Sofern diese erfolgreich verlaufen, werden wir schrittweise den Betrieb aufnehmen. Es kann dabei zu einem verringerten Platzangebot kommen“, teilte die Bahn mit. Die Passagiere werden deswegen gebeten, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator oder auf der Internetseite der Bahn zu informieren.
Entwarnung gibt es dafür in Hamburg: Die Wetterlage am Samstag hat den S-Bahn-Verkehr am Vormittag stark beeinträchtigt. Nun würden alle S-Bahnlinien aber mindestens wieder in einem 20-Minuten-Takt fahren, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage der dpa mit.
Auch in Bremen und Hannover gab es in den frühen Morgenstunden massive Einschränkungen. Der Busverkehr im Stadtgebiet sowie im Umland Hannover war auch am Morgen weiterhin vollständig eingestellt, wie das Verkehrsunternehmen Überlandwerke und Straßenbahnen Hannover AG mitteilte. In Bremen fuhren die S-Bahnen aufgrund der Witterungsbedingungen nicht.