76 Jahre nach der Gründung

Fenster- und Türenspezialist Höhbauer ist insolvent

14.10.2026 – 19:38 UhrLesedauer: 1 Min.

Rolladen (Symbolbild): 330 Mitarbeiter sind betroffen. (Quelle: Heiko Becker/dpa/dpa)

Der bayerische Fenster- und Türhersteller Höhbauer GmbH hat Insolvenz angemeldet. Rund 800 Kunden bangen um ihre Aufträge.

Der bayerische Fenster- und Türhersteller Höhbauer GmbH ist insolvent. Seit dem 22. September 2026 läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren gegen das 1950 gegründete Unternehmen aus Luhe-Wildenau mit rund 330 Beschäftigten. Als Ursache nennt der Betrieb gestiegene Energie-, Material- und Personalkosten, höhere Zinsen sowie eine gesunkene Nachfrage nach Neubau und Sanierung.

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Rund 800 Kunden haben offene Aufträge, viele davon mit geleisteten Anzahlungen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun gibt jedoch weitgehend Entwarnung: Nahezu alle Aufträge könnten noch abgewickelt werden – die meisten zu den ursprünglich vereinbarten Konditionen, bei einem Teil gegen eine moderate Nachzahlung. Nur in zehn Fällen ist eine Fertigstellung aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht mehr möglich.

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Parallel dazu läuft ein Investorenprozess. Böhm verweist auf die Stärken des Betriebs: qualifizierte Belegschaft, solides Fertigungs-Know-how und eine gefestigte Marktposition in der Region.

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