Direkt hinter der Grenze

Geheimtipp nahe Dresden: Dieses Felsenlabyrinth begeistert

Aktualisiert am 04.03.2026 – 03:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Tyssaer Wände in der Böhmischen Schweiz (Archivbild): Die Felsen haben ungewöhnliche Formen. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Roman Kýbus/imago)

Die imposanten Sandsteinformationen der Tyssaer Wände bieten atemberaubende Aussichten. Ein Naturerlebnis – perfekt für einen Tagesausflug.

Weniger als eine Autostunde von Dresden, gleich hinter der tschechischen Grenze, erwartet Besucher eine der beeindruckendsten Sandsteinlandschaften Mitteleuropas: die Tyssaer Wände. Hier verzweigen sich schmale Durchgänge zwischen hohen Felswänden zu einem natürlichen Irrgarten.

Manche Felsspalten sind kaum breiter als ein Rucksack. Zwischen mächtigen Steinwänden führen Pfade durch eine Landschaft, die an einen Grand Canyon im Miniaturformat erinnert. Wer hierherkommt, erlebt die Natur nicht von außen – sondern mittendrin. Besonders beeindrucken die dramatischen Licht- und Schattenspiele in den tiefen Felsspalten.

Die Felsen ragen markant in den Himmel und tragen Namen wie „Löwenkopf“, „Elefant“ oder „Mumie“. Wer genau hinschaut, erkennt schnell die Ähnlichkeiten mit diesen Vorbildern.

Die heutigen Felsformationen entstanden über Millionen Jahre. Vor etwa 100 Millionen Jahren lag hier ein flaches Meer. Sand lagerte sich ab und wurde zu Stein. Später hob sich der Meeresboden. Wind, Regen und Frost formten über lange Zeit die bizarren Gestalten, die heute Besucher anlocken. Wer durch die Tyssaer Wände streift, wandert durch ein Stück Erdgeschichte.

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