Ausreise am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Fehlender Führerschein wird Mann zum Verhängnis

02.10.2026 – 09:25 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Polizeiwagen auf dem Vorfeld des Flughafens (Symbolbild): Wegen eines offenen Haftbefehls verpasste ein 37-Jähriger seinen Flug in die Türkei. (Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)

Ein 37-Jähriger will von Köln/Bonn in die Türkei fliegen. Bei der Grenzkontrolle kommt alles anders – und kostet fast 8.000 Euro.

Am Flughafen Köln/Bonn hat die Bundespolizei einen 37-jährigen Deutschen gestoppt, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann wollte nach Istanbul fliegen, als Beamte bei der Ausreisekontrolle feststellten, dass er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Festnahme ausgeschrieben war. Das geht aus einer Mitteilung der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin hervor.

Der Haftbefehl stammte von der Staatsanwaltschaft Wetzlar. Um einer 75-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe zu entgehen, hätte der Mann 7.500 Euro zuzüglich Verfahrenskosten zahlen müssen. Der Gesamtbetrag belief sich auf 7.943,63 Euro.

Da der 37-Jährige die Summe nicht aufbringen konnte, übernahm seine Schwester die Zahlung. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wetzlar überwies sie den geforderten Betrag. Den Flug nach Istanbul konnte der Mann dennoch nicht mehr erreichen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

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