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HSV-Frauen verpassen Pokal-Überraschung
Aktualisiert am 11.03.2026 – 20:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.
Endstation Viertelfinale: Für die HSV-Frauen ist das Abenteuer im DFB-Pokal vorbei. Am Mittwochabend unterlagen die Hamburgerinnen Titelverteidiger FC Bayern München mit 0:3 (0:1). Edna Imade (6.), Franziska Kett (66.) und Natalia Padilla-Bidas (88.) erzielten die Tore für die klar überlegenen Favoritinnen.
Der HSV kann sich nun auf den Abstiegskampf in der Bundesliga konzentrieren. Da stehen die Hamburgerinnen aktuell zwei Punkte über dem Strich.
Seit Januar ist Eric Huwer (Finanzen) alleiniger Vorstand des HSV. Von Sportvorstand Stefan Kuntz hatte sich der Verein zum Jahreswechsel getrennt. Künftig soll es aber wieder eine Doppelspitze geben. Aktuell sucht der HSV laut „Sportbild“ einen geeigneten Kandidaten für die sportliche Geschäftsführung.
Der Aufsichtsrat bewerte die möglichen Vorstände nach fünf Kategorien: sportliche Erfolge, Transfers, Nachwuchsförderung, Internationalisierung und Compliance. Noch im März wolle das Gremium die Suche nach einem Kuntz-Nachfolger intensivieren, heißt es. Dazu habe man auch einen Headhunter eingeschaltet.
In den vergangenen Wochen waren bereits Sebastian Kehl (Sportdirektor des BVB) und Hasan Salihamidzic (Ex-Sportvorstand Bayern München) gehandelt worden. Auch Claus Costa, der aktuell als Sportdirektor beim HSV arbeitet, soll hohes Ansehen genießen und eine Chance haben.
Seit Februar kickt Emir Sahiti leihweise für Maccabi Tel Aviv. Eigentlich lief es sportlich gut für den 27-jährigen Kosovaren: In fünf Pflichtspielen erzielte er vier Tore und bereitete einen Treffer vor. Doch nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs und der Angriffe gegen Israel entschied sich Sahiti dazu, das Land schnell zu verlassen – aus Sorge um seine Familie.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau und der Tochter sei der Flügelstürmer über Ägypten nach Kroatien geflohen, berichtete die „Bild“. Derzeit halte Sahiti sich in Split fit. Die Wettbewerbe in Israel pausieren derzeit. Wann dort wieder Fußball gespielt wird, ist offen.
