Dreistelliger Millionen-Deal
Wärmepumpenhersteller soll beim FC Bayern einsteigen
14.08.2026 – 04:11 UhrLesedauer: 1 Min.
Lange wurde spekuliert, jetzt ist die Entscheidung gefallen: Der FC Bayern verkauft seine letzten Anteile. Für wie viel Geld – und an wen.
Der FC Bayern verkauft offenbar seine letzten fünf Prozent AG-Anteile an Viessmann. Das geht aus einem exklusiven Bericht des Portals „Absolut Bayern“ hervor. Der Kaufpreis soll bei 250 Millionen Euro liegen. Der Heiztechnikkonzern steigt damit vom Platin- zum Hauptpartner auf und reiht sich neben Telekom, Adidas, Audi und Allianz ein. Auf das Geld ist der Verein finanziell derzeit nicht angewiesen, heißt es in dem Bericht.
Möglich ist der Verkauf, weil ein Antrag zur Jahreshauptversammlung 2021, den Vereinsanteil dauerhaft bei mindestens 75 Prozent festzuschreiben, an der nötigen Mehrheit scheiterte. Mit dem Deal sinkt der Anteil des Muttervereins von 75 auf 70 Prozent.
Viessmann ist bereits seit 2018 Sponsor des FC Bayern München
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte die Grenze für weitere Verkäufe im OMR-Podcast erklärt: „Wir haben einen Deal mit unseren Mitgliedern, dass wir nicht mehr als 30 Prozent verkaufen.“ Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bestätigte dort zudem Interesse von Investoren, darunter 2025 laut Financial Times die Firma EQT – ein Deal kam aber nicht zustande.
Ausschlaggebend sei bei Viessmann nicht der Preis, so Dreesen: „Ein neuer Käufer müsste strategisch zu uns passen, unsere DNA teilen und die gleichen Ideale und Wertvorstellungen haben.“ Viessmann ist bereits seit 2018 Sponsor des Klubs, seit 2022/2023 als globaler Partner; Max Viessmann sitzt zudem im Verwaltungsbeirat des FC Bayern.
