
Nach Pyro-Vorfällen
FC Bayern sperrt eigene Fankurve
Aktualisiert am 08.01.2026 – 18:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern München sieht sich nach einer Pyro-Strafe zum Handeln gezwungen. Davon sind im nächsten Champions-League-Heimspiel Tausende Fans betroffen.
Der FC Bayern greift durch: Nach der Sanktion der Uefa wegen Pyrotechnik beim Spiel gegen Sporting Lissabon bleibt beim nächsten Champions-League-Heimspiel am 21. Januar gegen Royale Union Saint-Gilloise die gesamte Südkurve im Unterrang geschlossen – und damit mehr Blöcke, als von der Uefa gefordert.
„Alle Karten für den Unterrang der betreffenden Fankurve würden ihre Gültigkeit verlieren und berechtigen gegen Saint-Gilloise nicht zum Einlass in die Allianz Arena. Die Stornierung der Tickets erfolgt am Freitag“, teilte der Klub mit.
Hintergrund ist eine Entscheidung der UEFA-Disziplinarkommission, die den FC Bayern nach dem Spiel gegen Sporting Lissabon (3:1) am 9. Dezember mit einer Geldstrafe von 50.000 Euro belegte und die Sperrung der Blöcke 111 bis 114 im Unterrang der Südkurve verhängte. Eine komplette Tribünensperrung blieb dem Verein damit zunächst erspart.
„Da bei Heimspielen des FC Bayern im Unterrang der Südkurve keine blockweise Ticketvergabe erfolgt und alle 9.336 Tickets für die Blöcke 109 bis 117 gültig sind, ist es dem Club technisch nicht möglich, ausschließlich die 4.800 Tickets für die Blöcke 111 bis 114 gezielt zu stornieren“, hieß es weiter. Deshalb storniert der Klub im ersten Schritt alle Tickets für diesen Bereich. Der Eintrittspreis wird an die Käuferinnen und Käufer zurückerstattet.