
Um eine Lösung zu finden, suchten die Bayern bereits den Austausch mit den Ultras. „Teile der Südkurve aus diesen Blöcken haben gesagt, sie organisieren das selber. Wir haben ihnen Zeit gegeben, bis zum 6. Januar. Da glaube ich aber nicht so richtig dran“, sagte Dreesen. Noch hoffe er aber, „dass wir das so hinkriegen, dass diejenigen, die es betrifft, das selbst organisiert bekommen“.
Dreesen stellte aber auch unmissverständlich klar: „Wir wollen aber nicht zulassen, dass die, die es treffen soll, sich dann wie auch immer irgendwo anders Karten organisieren.“ Konkret betroffen von dem von der Uefa verhängten Teilausschluss der Fans sind zunächst 4.800 Tickets. Sollte der FC Bayern sich am Ende tatsächlich dazu entscheiden, den kompletten Stehplatzbereich im Unterrang der Südkurve zu sperren, würde sich die Anzahl nahezu verdoppeln. Und die Mannschaft müsste vor einer komplett leeren Fankurve spielen.
„Ein ganz schwieriges Thema“, fasste Dreesen zum Abschluss seiner Ausführungen zusammen und richtete sich noch einmal eindringlich direkt an die Fans. „Ich würde sehr daran appellieren, dass diejenigen, die da regelmäßig Pyro machen, vielleicht mal für sich realisieren, dass sie dem Verein damit schaden“, sagte Dreesen. „Und dass es auch nicht vom Großteil der Fans im Stadion toleriert und akzeptiert wird.“