Übergriff in Pompeji
Mann gibt sich als Touristenführer aus – und lockt Teenager in Falle
17.09.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Mann gibt sich in Pompeji als Touristenführer aus als Teil einer beiden Masche. Die Polizei vermeldet Wochen später eine Festnahme.
Ein Mann soll sich in Pompeji als Touristenführer ausgegeben haben – und so einen 17-Jährigen in einen abgelegenen Bereich der Ruinenanlage geführt haben, wo er ihn sexuell genötigt haben soll. Wie mehrere italienische Medien berichten, wurde der mutmaßliche Täter jetzt von der italienischen Polizei festgenommen.
Laut den Berichten ereignete sich der Vorfall bereits am 16. August. Am Eingang der Ausgrabungsstätte habe der 56-jährige Mann demnach den Teenager angesprochen und ihn gefragt, ob er einen Führer benötige. Der Jugendliche habe verneint – später soll er auf der Anlage von dem Mann aber noch einmal abgepasst worden sein.
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Er führte ihn in einen abgelegenen Teil der Stadt
Wie die italienischen Medien berichten, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Mitarbeiter der Ausgrabungsstätte. Er soll unter anderem eine Uniform der Anlage getragen haben.
Der Verdächtige soll dem Teenager angeboten haben, ihn zu der „Casa di Ercole“ zu führen – ein Teil der Anlage, der für die Allgemeinheit eigentlich nicht zugänglich ist. Auf einer Bank in dem Inneren des Hauses sei es dann zu den Übergriffen gekommen.
Laut „Repubblica“ wurde der Mann mit Zeugenaussagen des Opfers und Aufnahmen von Überwachungskameras überführt. Er sitze nun in Untersuchungshaft. Der Direktor der archäologischen Anlage sprach dem Opfer sein Mitgefühl aus.
