Falsche Anschlagsmeldung an 20 Schulen kursiert über Messenger

Anschlag angekündigt

Fake-Drohung gegen 20 Schulen verbreitet sich rasend schnell

17.11.2025 – 00:31 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Polizistin steht neben einem Polizeifahrzeug (Symbolbild): Wegen Anschlagsdrohungen gegen Berliner Schulen hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Marijan Murat/dpa)

Eine angebliche Anschlagsdrohung gegen Berliner Schulen verbreitet Angst. Doch die Polizei erkennt schnell: Es ist ein gezielter Fake.

Eine über Messenger-Dienste verbreitete Anschlagsankündigung gegen rund 20 Berliner Schulen hat am Wochenende für Unruhe gesorgt. Die Polizei stuft die Drohung jedoch als nicht ernst zu nehmend ein und spricht von gezielter Desinformation.

Der Hinweis sei der Polizei seit Sonntagnachmittag bekannt, sagte ein Sprecher. Die Nachricht wurde in mehreren Schulgruppen weitergeleitet, etliche Einrichtungen werden darin namentlich genannt.

Nach Lageeinschätzung der Expertinnen und Experten des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt liegen keine Hinweise auf Gefährdungen oder konkrete Bedrohungen vor.

„Es handelt sich hierbei um Falschinformationen, die gezielt Ängste schüren sollen“, teilte die Polizei Berlin auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Die Meldungen seien „irreführend“. Die Polizei warnte davor, unbestätigte Gerüchte zu verbreiten, und bat darum, den Notruf nur bei akuten Notfällen oder echten Gefahren zu nutzen.

Die Polizei ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch eine Androhung von Straftaten. Geprüft werde nun, wer hinter der Verbreitung der Nachricht steckt. Einsatzkräfte seien am Montag „wie gewohnt präsent und sensibilisiert“, hieß es von der Polizei.

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