
„Auf der Suche nach einem sehr günstigen, aber voll fahrbaren Pkw wurde ich in einem Autohaus fündig, das mir einen Ford Taunus von 1964 mit 55 PS verkaufte“, berichtet Joachim, der damals, 1973, 18 Jahre alt war. „Der sah gut aus, war sandfarben mit blauem Dach. Der Volksmund nannte ihn ‚Badewanne‘. Ich konnte den Kaufpreis auf 600 DM runterhandeln. Das war ich gerade noch imstande, zu leisten.“
Anderthalb Jahre später fuhr der t-online-Leser zu schnell, und der Wagen schlug an einer Bodenwelle mit dem Tank auf. Eine Reparatur des Schadens war ihm zu teuer, sodass er ihn kostenlos an eine Autoverwertung abgab. „Das bedauere ich noch heute“, gesteht Joachim.
Birgitt Schürmann erzählt: „Mein erstes Auto war ein weißer Ford Fiesta, Kostenpunkt: 7.500 DM. Leider war es ein absoluter Fehlkauf. Denn durch die Fahrweise der Vorbesitzerin hatte ich eine solche Unwucht in den Rädern, dass diese mit noch so vielen Gewichten nicht austariert werden konnte. Doch mein Schwager fuhr den Wagen Probe und befand ihn für gut, ich vertraute ihm.“ Trotz des großen Mangels nutzte die t-online-Leserin den Ford noch circa fünf Jahre, bis sie ihn durch einen nagelneuen weißen Golf ersetzte. Letzteren fuhr sie viermal so lange.
„Ich war gerade 18 Jahre alt und legte mir 1971 einen Ford 12M P4 TS mit einem Motor von 75 PS für 700 DM zu“, berichtet Werner Nolte. „Vom Vorbesitzer frisiert, begnügte sich der Motor mit 16 Litern Super auf 100 Kilometern. Der Wagen hatte, was es heute kaum noch gibt, eine Lenkradschaltung und eine durchgehende Sitzbank vorn. Und er hatte eine Blattfederung an der Vorderachse – sie war der Grund für seine letzte Fahrt.“