
Großeinsatz im Nordkanal
Mann soll von Fähre ins eiskalte Meer gestürzt sein
12.02.2026Lesedauer: 1 Min.
Mehrfach täglich pendelt eine große Fähre zwischen Nordirland und Schottland. Doch dann fehlt auf hoher See offenbar plötzlich ein Passagier. Die Behörden rechnen mit dem Schlimmsten.
Zwischen Nordirland und Schottland läuft ein Großeinsatz von Rettungskräften, nachdem ein Passagier von einer Fähre ins eiskalte Meer gestürzt sein soll. Über den Einsatz berichteten mehrere britische Medien am Donnerstag übereinstimmend.
Das Fährunternehmen P&O teilte laut der britischen BBC mit: „Wir können bestätigen, dass sich an Bord der European Highlander ein Vorfall ereignet hat.“ Details nannte das Unternehmen nicht. Zur Identität des mutmaßlich über Bord gegangenen Passagiers gab es ebenfalls keine Angaben. Die Küstenwache bestätigte einen Einsatz, der um 13.21 Uhr (Ortszeit) begonnen habe.
Mehrere Rettungskräfte der Küstenwache starteten einen Großeinsatz im Nordkanal zwischen Nordirland und Schottland. Wie „Express“ und „Mirror“ berichteten, kreiste ein Hubschrauber der Küstenwache pausenlos vor der nordirischen Küste. Gegen 17.20 Uhr flog der Helikopter zurück an Land. Laut der „Sun“ kreisten auch zivile Schiffe um die mutmaßliche Unglücksstelle. Mehrere Rettungsboote waren zudem im Einsatz.
Das Unternehmen P&O betreibt mehrere Autofähren, die unter anderem zwischen Calais in Frankreich und Dover in Großbritannien verkehren. Die Route, auf der das mutmaßliche Unglück geschah, führt von Larne (Nordirland) nach Cairnryan (Schottland). Die Reederei bietet mehrmals täglich Fahrten an.