„Hört sich zu gerne selbst reden“

Boris Becker ärgert sich über ZDF-Kommentator


Aktualisiert am 02.10.2026 – 14:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Boris Becker: Der Ex-Tennisstar gewann als aktiver Profi sechs Grand-Slam-Titel. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago)

Das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien verfolgt Boris Becker vor dem TV-Gerät. Mit dem Kommentator kann er nichts anfangen.

Den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Serbien (2:0) konnte Boris Becker nicht vollständig genießen. Der frühere Tennisstar verfolgte die Partie im ZDF, wie er auf X mitteilte – und fühlte sich dabei von einer Sache offenbar nachhaltig gestört: Kommentator Oliver Schmidt.

Der 54-Jährige begleitete die Partie für die TV-Zuschauer am Mikrofon, gehört beim öffentlich-rechtlichen Sender schon seit vielen Jahren zum Inventar in der Sportberichterstattung. Doch Becker schien die Leistung Schmidts nun überhaupt nicht zu gefallen.

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„Wer ist denn der Kommentator beim Länderspiel gerade?“, fragte Becker am Freitagabend während der Partie in seinem X-Beitrag und schoss dann – ohne Schmidts Namen zu nennen – in dessen Richtung. „Er singt mir zu viel und hört sich zu gerne selbst reden.“ Dazu verlinkte Becker den Account des ZDF. Außerdem schrieb er: „Ton aus … Bilder sagen manchmal mehr als Worte!“ Auch das Profil der deutschen Nationalmannschaft verlinkte der sechsfache Grand-Slam-Sieger.

Oliver Schmidt (Archivbild): Der ZDF-Journalist kommentierte das Deutschland-Spiel gegen Serbien. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Becker lobt Neuling – und kritisiert BVB-Star

In weiteren Beiträgen auf X lobte Becker wiederum die Leistungen eines DFB-Neulings sowie von WM-Fahrer Florian Wirtz. „Scherhant gefällt mir in seinem Debüt sehr gut“, schrieb der 58-Jährige über Derry Scherhant. Der Freiburger durfte bei seinem ersten Einsatz direkt von Beginn an spielen und wusste zu überzeugen.

„Wirtz wird wieder unter Klopp!“, ließ Becker zudem verlauten. Der Liverpool-Star hatte seit seinem Wechsel aus Leverkusen nach England im Sommer 2025 nicht mehr an sein altes Leistungsniveau anknüpfen können. Gegen Serbien legte er nun aber den ersten Treffer auf und erzielte später das 2:0.

Nicht zufrieden zeigte sich Becker derweil mit einem BVB-Profi. „Anton gefällt mir nicht heute Abend“, kritisierte er Waldemar Anton. Der 30-Jährige ließ im Verbund mit Malick Thiaw in der Innenverteidigung jedoch kaum etwas anbrennen. Das Abwehr-Duo sorgte für das erste Zu-Null-Spiel der DFB-Elf seit dem 4:0-Testspielsieg gegen Finnland im Mai.

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