Ex-Red Bull-Teamchef Christian Horner will zurück in die Formel 1

Ex-Red Bull-Teamchef über Rückkehr in F1

Christian Horner: Habe noch eine Rechnung offen


31.01.2026 – 23:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Christian Horner winkt als Zuschauer bei einem Fußballspiel in England. Der Brite will wieder in die Formal 1 zurück. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Dennis Goodwin/imago)

Christian Horner hat sich erstmals nach seinem Rauswurf bei Red Bull Racing geäußert. Er sprach über Bedingungen für eine Rückkehr in die Formel 1.

Wenige Tage nach Berichten, dass Christian Horner eine Beteiligung am Alpine-Team erwerben könnte, hat sich der Ex-Red-Bull-Teamchef zu Wort gemeldet. Seit dem Rennen in Silverstone im vergangenen Juli war es ruhig um ihn geworden. Doch der 51-Jährige hat mit dem Rennzirkus noch nicht abgeschlossen.

„Ich habe das Gefühl, dass ich in der Formel 1 noch eine Rechnung offen habe. Es ist nicht so zu Ende gegangen, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber ich werde nicht für irgendetwas zurückkommen. Ich komme nur für etwas zurück, das ich gewinnen kann“, sagte Horner laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ bei der European Motor Show in Dublin.

2005 übernahm Christian Horner im Alter von nur 31 Jahren die Rolle des Teamchefs beim neu gegründeten Formel-1-Team Red Bull Racing. Unter seiner Führung entwickelte sich das Team von einem Neueinsteiger zu einer dominierenden Kraft in der Königsklasse. Zwischen 2010 und 2013 gewann Red Bull vier Fahrer- und vier Konstrukteursweltmeisterschaften mit Sebastian Vettel, ab 2021 folgten weitere Titel mit Max Verstappen.

Er wurde am 9. Juli 2025 nach über 20 Jahren als Teamchef und CEO von Red Bull Racing überraschend mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben. Red Bull nannte in der offiziellen Mitteilung keinen einzigen spezifischen Grund für den Schritt. Zuvor hatte es Berichte über unangemessenes Verhalten von Horner gegenüber einer Mitarbeiterin gegeben.

„Mir fehlt der Sport, mir fehlen die Menschen, mir fehlt das Team, das ich aufgebaut habe“, sagte er. Und er ist bereit, es nochmal zu versuchen. „Ich möchte nicht in das Fahrerlager zurückkehren, wenn ich dort nichts zu tun habe“, sagte er. Er wolle aber nur „für die richtige Gelegenheit“ zurückkehren. Er wäre lieber Partner als ein Angestellter wie zuletzt bei Red Bull. Zu den Alpine-Berichten nahm er keine Stellung.

„Ich habe es nicht eilig. Ich muss nichts unbedingt tun“, sagte der Brite. Er sei fasziniert über Spekulationen über seine berufliche Zukunft. Man habe ihm mit jedem Team in Verbindung gebracht, was ihn schmeichele. Vor dem Frühjahr könne er aber nichts machen.

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