„Ein einziger Ärger“
Ex-F1-Boss mit Schrotflinte gefasst: Das ist der Grund
08.09.2026 – 13:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Bernie Ecclestone bekommt in Portugal nicht zum ersten Mal in Probleme, weil er eine Waffe im Gepäck hat. Nun schildert er den Ablauf aus seiner Sicht.
Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat sich zum Vorfall am portugiesischen Flughafen Cascais mit einer nicht deklarierten Schrotflinte im Gepäck erklärt. Der 95-Jährige war am Montag kontrolliert worden, weil er die Waffe ohne die erforderlichen Dokumente aus der Schweiz eingeführt hatte.
Der britischen Zeitung „The Sun“ sagte Ecclestone, er habe die Waffe für die Tontaubenjagd mitgebracht. Den Zoll habe er beim Ankommen passiert, da er die dortigen Personen kenne. Die Kontrolle sei erst danach durch einen Polizisten erfolgt.
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Als die Schrotflinte gefunden wurde, habe man ihn nach den entsprechenden Papieren gefragt – die er nicht dabeihatte. Der langjährige Formel-1-Chef soll dem Beamten mitgeteilt haben, dass er nie mit diesen Dokumenten reise. Die anschließende Situation schildert Ecclestone so: „Sie sagten, sie würden mich festnehmen, aber nach gefühlten Stunden konnten wir die Sache klären. Aber es war ein einziger Ärger.“ Berichte über eine mögliche Verhaftung dementieren Ecclestone und die portugiesische Polizei.
Seine Frau Fabiana Flosi sei anschließend nach Lissabon gereist, um die Angelegenheit zu klären und „die Waffe abzugeben, eine Steuer zu bezahlen oder was auch immer man am Ende tun muss“, erklärte er. Ecclestone warte nach eigenen Angaben zu Hause.
Statt Gefängnis: Ecclestone muss wohl rund 6000 Euro zahlen
Eine anonyme portugiesische Quelle soll der „Sun“ gesagt haben, dass er für das Vergehen „eine Strafe zahlen muss, die Bernie Ecclestone nicht stören wird.“ Theoretisch droht in einem solchen Fall eine Gefängnisstrafe, wahrscheinlicher ist dem Bericht zufolge ein Bußgeld von bis zu 5.150 Pfund (rund 6000 Euro). Er sei während des ganzen Prozesses ruhig geblieben und es hätte keine Auseinandersetzungen mit den Beamten gegeben.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ecclestone mit einer Waffe auffällt. 2022 wurde er in Brasilien beim Einsteigen in einen Privatjet mit einer Handfeuerwaffe kontrolliert. Er erklärte damals, die Waffe als Schutz gegen Räuber gekauft zu haben.
