Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga
Elversberg und Paderborn überholen Schalke
Aktualisiert am 21.03.2026 – 15:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Aufstiegskampf de luxe in der 2. Bundesliga. Die Spannung, wer in die Bundesliga aufsteigt, nimmt immer mehr zu.
Die SV Elversberg hat einen weiteren Schritt Richtung Bundesliga gemacht. Gegen das abstiegsbedrohte Arminia Bielefeld gewann das Überraschungsteam aus Elversberg mit 3:1 (1:0). Lukas Petkov (38. und 69. Minute) mit einem Doppelpack und Amara Condé (76.) erzielten die Treffer für den neuen Tabellenführer der 2. Bundesliga. Christopher Lannert (84.) konnte nur noch den Anschlusstreffer für die Arminia erzielen. Die Arminia spielte ab der 51. Minute in Unterzahl, weil Marvin Mehlem wegen groben Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz flog.
Doch nicht nur Elversberg hat einen Sprung am bisherigen Spitzenreiter Schalke 04 vorbei gemacht. Paderborn konnte sich mit einem 2:1-Sieg gegen Dynamo Dresden Platz zwei sichern. Im dritten Spiel am Samstag konnte der 1. FC Nürnberg einen glatten 3:0-Sieg im Traditionsduell gegen den 1. FC Kaiserslautern bejubeln. Schalke spielt am Samstagabend im Kracher gegen Darmstadt (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) und könnte mit einem Sieg wieder an die Tabellenspitze springen.
Elversberg hatte durch die frühe Verletzung von Bambasé Conté einen jähen Rückschlag verkraften müssen. Der Spielmacher humpelte bei seinem Startelf-Comeback vom Platz und wurde nach nur acht Minuten ausgewechselt. Trotzdem dominierten die Saarländer und hatten beim Pfostenschuss von Petkov (16.) Pech. Tom Zimmerschied (23.) schoss freistehend daneben. Dann erlöste Petkov die spielstarken Elversberger.
Kurz nach dem Wiederanpfiff ging Mehlem zu hart in den Zweikampf mit Luca Schnellbacher, traf diesen mit offener Sohle im Bereich der Achillessehne. Elversberg drängte auf den zweiten Treffer, Zimmerschied (59.) scheiterte aus kurzer Distanz. Petkov sorgte mit seinem zweiten Treffer für Sicherheit, Condé machte alles klar.
Tigges (66., 85.) traf zweimal per Kopf und setzte eine Serie fort: Es waren seine Saisontore fünf und sechs, alle erzielte der frühere Kölner mit dem Kopf und vor eigenem Publikum. Vincent Vermeij (32.) hatte die Gäste, die erstmals nach vier Partien wieder als Verlierer das Feld verließen, zunächst in Führung gebracht.
