
Minusgrade verhindern Arbeiten
Erneute Verzögerung: Berliner Brücke wird später freigegeben
17.02.2026 – 16:29 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Fertigstellung der Berliner Elsenbrücke dauert länger an. Doch das ist nicht die erste Verzögerung des Bauprojekts.
Der nordwestliche Teil der Berliner Elsenbrücke wird nicht vor März freigegeben – statt wie geplant im Februar. Das bestätigte eine Sprecherin der Verkehrsverwaltung sowohl dem rbb als auch dem „Tagesspiegel“.
Grund für den erneuten Aufschub sind die Witterungsbedingungen. Für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten seien drei frostfreie Tage und Nächte in Folge nötig, teilte die Sprecherin mit. Der Boden auf der Brücke müsse vollständig aufgetaut sein, um die komplexen Arbeiten mit umfangreichen Kontrollen durchführen zu können. Nach Gesprächen mit dem Deutschen Wetterdienst sei man zuversichtlich, dass dies bald der Fall sein werde.
„Wegen der Witterung sind derzeit keine Markierungsarbeiten möglich“, sagte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Laut rbb müssen noch Asphaltarbeiten und umfangreiche Markierungen auf der Brücke durchgeführt werden. Dafür werde ein Zeitraum von etwa zwei Wochen benötigt.
Die Brücke sollte ursprünglich zusammen mit dem 16. Bauabschnitt der A100 eröffnet werden, der bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres freigegeben wurde. Zuvor waren bereits Dezember und Januar als Fertigstellungstermine genannt worden, zuletzt hatte die Verkehrsverwaltung das Ziel, die Brücke noch im Februar freizugeben.
Die Verkehrslage am Treptower Park bleibt damit weiterhin angespannt. Seit der Eröffnung des neuen Autobahnabschnitts kommt es in dem Bereich regelmäßig zu Staus und erhöhten Unfallzahlen.