Bei Test gegen die Schweiz
Das gab es noch nie: Novum für Nagelsmann und die DFB-Elf
26.03.2026 – 19:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Bundestrainer könnte gegen die Schweiz kuriose Geschichte schreiben. Grund: Eine neue Regel.
In der langen Historie der deutschen Nationalmannschaft gab es das noch nie: Im WM-Test gegen die Schweiz am Freitag in Basel (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) darf Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals bis zu elf Spieler auswechseln. Möglich macht das eine neue Regel des International Football Association Board (Ifab), auf deren Nutzung sich beide Verbände geeinigt haben.
Das Ifab hatte Ende Februar beschlossen, die erlaubten Auswechslungen in Test-Länderspielen von sechs auf acht zu erhöhen. Einigen sich beide Teams auf ein höheres Limit, sind sogar bis zu elf Wechsel möglich. DFB und Schweizer Fußball-Verband haben genau das vereinbart. Gewechselt werden darf nur in drei Wechselfenstern plus der Halbzeitpause. Elf Einzelwechsel sind damit ausgeschlossen. Die Regelung soll Zeitspiel verhindern.
Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin kündigte an, das volle Kontingent ausschöpfen zu wollen, um möglichst viele WM-Kandidaten einzusetzen. Nagelsmann hat 25 Spieler im Aufgebot – darunter die DFB-Neulinge Lennart Karl und Jonas Urbig. Bis auf drei Akteure könnte er damit alle einsetzen.
Bei der WM im Sommer gilt die neue Regel nicht. Dort sind in Pflichtspielen weiterhin fünf Auswechslungen erlaubt – bei Verlängerung eine weitere.
