Soll 2028 starten

Opel entwickelt neues Elektro-SUV – mit Technik aus China


08.05.2026 – 11:08 UhrLesedauer: 2 Min.

Derzeit noch eine Designskizze: Opel plant ein neues Elektro-SUV im C-Segment und setzt auf Technik von Leapmotor. (Quelle: Opel)

Opel plant ein weiteres Elektro-SUV für die Kompaktklasse. Entwickelt werden soll es gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor.

Opel will sein Angebot an Elektroautos ausbauen und setzt dabei auf Hilfe aus China. Der Hersteller kündigt ein neues vollelektrisches SUV für die Kompaktklasse an, das gemeinsam mit dem chinesischen Autobauer Leapmotor entwickelt werden soll. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant.

Das Modell in der Kompaktklasse soll das bestehende SUV-Angebot von Opel ergänzen. Zurzeit gehören dazu der Grandland, der Frontera und der Mokka. Produziert werden soll der neue Stromer im spanischen Werk Saragossa, wo bereits der Opel Corsa gebaut wird.

Nach Angaben des Unternehmens soll das Projekt zugleich als Blaupause für eine engere Zusammenarbeit zwischen Stellantis und Leapmotor dienen. Der Autokonzern Stellantis hält bereits einen Minderheitsanteil von 21 Prozent an dem chinesischen Hersteller. Konkrete Pläne für weitere Modelle nannte Stellantis bislang allerdings nicht.

„Unser neues SUV soll bei Opel in Rüsselsheim designt und erschaffen und von unseren internationalen Teams in Deutschland und China entwickelt werden“, sagte Opel-Chef Florian Huettl. Die Partnerschaft mit Leapmotor solle ermöglichen, das Fahrzeug „in weniger als zwei Jahren zu entwickeln“.

Im Video | Das kann der neue Mokka GSE von Opel

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Quelle: t-online

Nach Angaben von Opel soll das neue SUV zentrale Komponenten der Elektroplattform und Batterietechnik von Leapmotor nutzen. Dazu gehören voraussichtlich Antrieb, Batterie sowie die elektrische und digitale Architektur des Fahrzeugs.

Die Aufgaben werden zwischen beiden Unternehmen aufgeteilt. Während Leapmotor die technische Basis liefern soll, will Opel unter anderem Design, Fahrwerk, Lichttechnik, Sitze sowie das Bedienkonzept übernehmen.

Damit versucht der Hersteller nach eigener Darstellung, Entwicklungszeit und Kosten zu senken. Gleichzeitig soll das Modell als erschwingliches Elektroauto positioniert werden. Dahinter steckt: Die Entwicklungszyklen für neue Autos werden immer kürzer, chinesische Unternehmen setzen mit dem sogenannten „China Speed“ neue Maßstäbe, bei denen europäische Hersteller aufgrund ihrer komplexen Strukturen häufig nicht mithalten können. Auch bei der Technik und Vernetzung sind viele chinesische Unternehmen deutlich weiter als europäische Hersteller.

Bereits im Sommer soll Leapmotor Medienberichten zufolge die Produktion seines eigenen SUV B10 (hier der t-online-Test) in Saragossa starten. Das Modell ist mit 4,52 Metern Länge ebenfalls in der Kompaktklasse angesiedelt.

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