Eintracht Frankfurt spielt unentschieden bei Union Berlin

Spätes Drama in Berlin

Frankfurts neuer Trainer jubelt beim Debüt nur kurz


Aktualisiert am 06.02.2026 – 22:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Eintracht Frankfurt und Union Berlin lieferten sich am Freitag ein umkämpftes Duell. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago-images-bilder)

Frankfurts neuer Trainer Albert Riera hat bei seinem Debüt einen Sieg verpasst. Auswärts in Berlin beendete er aber immerhin den Bundesliga-Negativlauf der SGE.

Zum Auftakt des 21. Spieltags der Bundesliga haben sich Union Berlin und Eintracht Frankfurt in einem umkämpften Spiel mit 1:1 (0:0) getrennt. In einer dramatischen Schlussphase hatte Nationalspieler Nathaniel Brown die Gäste in Führung gebracht (84.), im Gegenzug verursachte Oscar Højlund einen Elfmeter und flog mit Gelb-Rot vom Platz. Leon Querfeldt glich für Union aus (86.).

Beide Mannschaften punkten wieder nach zuvor zwei Liganiederlagen in Folge. Union bleibt auf dem neunten Rang, Frankfurt ist weiterhin Siebter.

Das Spiel hatte kaum begonnen, da wurde es auch schon unterbrochen. Auf den Rängen hatten Heimfans bei der Choreo zum 60. Klubgeburtstag zahlreich Pyrotechnik gezündet, der Rauch behinderte die Sicht massiv. Schiedsrichter Sören Storks pfiff die Partie nach sechs Minuten Unterbrechung wieder an. Danach übernahmen zunächst die Gäste aus Hessen die Spielkontrolle. Götze und Co. hatten anfangs deutlich mehr Ballbesitz, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Die Flanken von Arnaud Kalimuendo (28.) und Nathaniel Brown (32.) waren in aussichtsreicher Position nicht präzise genug.

Selbst gerieten die zuletzt so defensivschwachen Frankfurter vor dem eigenen Tor ab Mitte der ersten Halbzeit stärker in Bedrängnis. Torwart Kauã Santos, der den Vorzug vor Michael Zetterer erhalten hatte, konnte sich bei einem Volley-Distanzschuss von Aljoscha Kemlein (41.) auszeichnen.

Die Eintracht verteidigte leidenschaftlich – und der neue Cheftrainer lebte es am Seitenrand vor. Riera war im langen, dunklen Mantel sehr aktiv, er klatschte bei gelungenen Aktionen und dirigierte viel und gestenreich mit seinen Armen. In der 56. Minute vergab Højlund die erste ernsthafte Chance der Hessen im gegnerischen Strafraum kläglich. Insgesamt blieb das Spiel auf einem sehr überschaubaren Niveau, am Ende wurde es aber hektisch – mit Browns Treffer, Højlunds Gelb-Rot und Leopolds Kuller-Elfmeter durch die Arme von Santos.

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