„Zu viel passiert“
Matthäus sagt Bundesliga-Entlassung voraus
05.05.2026 – 08:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Lothar Matthäus glaubt nicht mehr an eine Zukunft von Albert Riera bei Eintracht Frankfurt – und nennt dafür klare Gründe. Was nach dem Spiel beim BVB passiert, ist noch offen.
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Trainer Albert Riera als Hauptverantwortlichen für die sportliche und atmosphärische Krise bei Eintracht Frankfurt bezeichnet. In seiner Kolumne beim Bezahlsender Sky schrieb Matthäus, er glaube, dass Rieras Zeit beim Bundesligisten bald enden wird.
Matthäus erklärte: „Ich wünsche keinem Trainer einen Rauswurf, ich selbst habe so etwas aus anderen Gründen selbst erlebt, aber Riera ist ein bisschen selbst schuld. In Frankfurt hat sich in den vergangenen drei, vier Monaten alles um den Trainer gedreht, auch durch einige Aussagen, die Riera getroffen hat.“ Und weiter: „Ich glaube nicht, dass Riera noch eine Zukunft in Frankfurt haben kann. Dafür ist zu viel passiert.“
Riera war im Februar als Nachfolger von Dino Toppmöller zu Eintracht Frankfurt gewechselt. In zwölf Spielen holte er vier Siege, vier Remis und vier Niederlagen. Kritisiert wird neben den Ergebnissen auch sein Umgang mit der Mannschaft. Das Verhältnis zu Führungsspielern wie Mario Götze oder Jonathan Burkardt gilt als distanziert. Auch bei den Fans hat er an Rückhalt verloren. Zuletzt fiel er mit einer Wutrede gegen die Medien auf.
Durch das 1:2 gegen den Hamburger SV sind die Frankfurter aus den Europapokalplätzen gefallen. Sportvorstand Markus Krösche hatte sich nach der Partie nicht klar zu Riera bekannt. Matthäus bilanzierte, der Trainerwechsel habe nichts gebracht. Medienberichten zufolge sitzt Riera trotzdem auch beim Auswärtsspiel am Freitag (20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) beim BVB auf der Bank. Danach soll entschieden werden, ob er sein Amt auch am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart noch ausübt.
